Mai 2009


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Michio Hoshino, a photographer known for his pictures of bears and other wildlife, was mauled to death by a brown bear on the Kamchatka Peninsula in eastern Russia. He was in his mid-40s and lived in Fairbanks, Alaska.

This is the last photo he took.

bei twitter gesehen

ABER:

Read THIS
Eine Diskussion über die Unwahrscheinlichkeit der Authentizität dieses Photos.

Bei Herrn r|ob habe ich ein frustrierendes Tool entdeckt, das im Rahmen von Zensursula die Überprüfung auf „pöse“ Webseiten ermöglicht. Und was musste ich feststellen? Ein Muddi-Blümchen-Blog habe ich, unbeschränkt begehbar.
Herr r|ob wurde immerhin mit „ab 14 Jahre“ indiziert, Herr Markus aber ist der Schlimmste von allen, textundblog.de geht GAR nicht.

Da auch Herr jafa schon rumgemeckert hat, habe ich beschlossen, intensiv an einer Indizierung zu arbeiten und die Überschrift sagt es schon: mit allen Mitteln.

Haben Sie schon vom neuen Kult-Kaltgetränk des FC St. Pauli gehört? „Kalte Muschi“.
Cola mit Rotwein. Also ein blutrotes Kaltgetränk namens Kalte Muschi. Als „brandneu“ deklariert von den „Machern“, in Wahrheit schon lange bekannt als abgewandelte Form des Calimocho. Wahrscheinlich, wenn man es besoffen schnell spricht…
Ein wahrhaft peinlicher Werbegag. Ich werde nicht gleich die Sexismus-Peitsche auspacken, aber peinlich ist es allemal. St. Pauli -> Rotlicht -> Sex -> Kalte Muschi. Diese Herleitung ist so banal sie nur sein kann. Alternativ warten wir jetzt schon auf den „Heißen Pimmel“, die Weiterentwicklung des „St. Pauli Lümmel“. Der kiezkicker hat das hier schön besprochen.
Gehen Sie das mal bestellen am Tresen: „Eine kalte Muschi und einen heißen Pimmel bitte.“

Wenn Sie jetzt erwartet befürchtet gehofft geglaubt haben, ich erzähle Ihnen von meinem Sex-Leben, haben Sie sich umsonst gegruselt gefreut. Als ich nämlich festgestellt habe, dass auch Frau Claudias Kochblog auf den Index rutscht, hab ich mir gedacht, mit einer Anleitung zum Hamster filettieren müsste das auch gehen. Überhaupt ist Kochen ja eine sehr blutrünstige Angelegenheit. Da wird tranchiert, blanchiert, filettiert, Gemüse wird in rohester Art und Weise bei lebendigem Leib in sprudelndes Wasser geworfen, Zwiebeln werden gehäutet, Schnitzel mit einem Fleischklopfer plattgeschlagen, Kartoffeln sticht man gar die Augen aus – was soll den bitte aus unserer Jugend werden, wenn nicht ein Haufen skrupelloser Gewalttäter, die bei Muddi zuhaus den Umgang mit der kompletten Messergalerie lernen? Unerhört, oder?

Zu Drogen will ich kann ich nicht viel sagen, ich habe in meiner längst historisch gewordenen Jugend wie Herr Clinton nie a sexual relationship with that woman inhaliert. Das ist, was meine Eltern wissen. Die mich nie gesehen haben, als ich mit dem Moped nachts über eine gottseidank nicht mehr belebte Hauptstraße fuhr und die hinten mit einer Gepäckspinne befestigte Tupperdose mit Nudelsalatrest entsprang und ich versucht habe, die Reste unter stetem Kichern von der Straße zu kratzen, bis mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewusst wurde. Herr Pé brachte mir anlässlich seines Besuches vor Kurzem ein schönes Dekostück mit, man nennt es Shisha. Die Funktion hat er mir erklärt, aber ich befürchte, dass mich der Gebrauch zu unbedachten Taten verleiten würde, wie einem beherzten Sprung aus dem Dachfenster, weil die vier Meter bis zu dem nächsten Taubensitzplatz mir geringer erscheinen könnten.

Ach ja, Tauben. Holen auch das Schlechteste aus mir heraus. Ich bin ja eher bekannt für pazifistische Neigungen, Gesprächslösungen, hysterische Anfälle und psychische Gewalt, aber bei Tauben kommt das Tier in mir zum Vorschein. Welches auch immer Tauben frisst. Da ich auch in der mittlerweile nicht mehr neuen Wohnung mit der Hochgeschwindigkeitsschleuder- wahrscheinlich wegen ungeeigneter Munitionsbestückung- nicht wirklich Erfolge erziele, sinne ich weiterhin auf blutige Rache. Je blutiger, desto besser. Verdammte Luftratten. Kommt man mit Fluchen auf den Index? Dann sollten Sie mich morgens hören, so ab 05.00 Uhr…

Und wo wir schon dabei sind, das Hamster filettieren fehlt noch. Herr Markus kann bestätigen, dass diese Idee geboren wurde, als ich das hier

Hamster

noch nicht kannte. Erinnert mich auf übelste Weise an eine pietät- und schamlos auf einem Feldsalat exponierte Wachtel, mit ausgebreiteten Flügeln und Schenkeln, von der man beim Edel-Italiener glaubte, im Food-Design ganz weit vorne zu sein.
Irrtum! Unnötig zu erwähnen, dass ich seitdem nie mehr Wachteln gegessen habe.

So. eigentlich wollte ich von meinem grandiosen, entspannten und wunderbaren Urlaub auf Rügen erzählen, vom gelungenen Umzug des Pferdes in den neuen Stall, vom Umzug der Laberhühner im Open Space in die am weitesten von mir entfernte Ecke und vom Saisonabschluss am Millerntor, aber das interessiert ja wieder keinen. Also dann eben nicht.

ich hab heute wieder ein BeißHolz bekommen von @thombl , mit dem man herrlich die unmöglichsten, unfassbarsten und grausamsten TV-Ereignisse noch zu einem Erlebnis machen kann.

Regeln:
Beantworte alle Fragen
Ersetze eine Frage, die du nicht magst, mit einer anderen und füge eine neue Frage hinzu.

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Geht los!

1. Welches Parfum benutzt du zur Zeit?
Flower by Kenzo

2. Song des Tages?
Drunken Sailor – von einer irischen Gesangstruppe, geht mir gerade nicht aus dem Kopf
3. Was ist dein Lieblingsfilm?
A Beautiful Mind
4. Was ist dein Highlight des Tages?
Dass die zwei Laberhühner Kolleginnen, die hinter mir saßen, heute in die gegenüberliegende Ecke des „Open Office“ gezogen sind. FREEDOM!!!
5. Was willst du unbedingt lernen?
Mäßigung. In allem so.
6. Was hast du zuletzt gekauft?
Einen Vierersatz Hufeisen
7. Was ist dein Lieblingswetter?
25 Grad (nicht mehr!), trockene Luft und das alles am Meer
8. Was ist momentan dein wichtigstes Ziel?
Dass es mir gelingt, das Meiste so zu erhalten, wie es gerade ist. Und den Rest zu ändern.
9. Was denkst du über die Person die dich getaggt hat?
Ausgesprochen amüsant. Großartiger Twitter-Fernseh-Partner. Nur deswegen mache ich das hier mit!
10. Wenn du ein komplett eingerichtetes Haus irgendwo auf der Welt bezahlt bekommen würdest, wo würdest du es hinhaben wollen?
Hawaii. Big Island, um genau zu sein. Nordküste, um pedantisch genau zu sein.
11. Was würdest du, wenn du könntest, an dir ändern?
Habe mich an mich gewöhnt und beschlossen, das so zu lassen.
12. Wenn du die nächste Stunde irgendwo auf der Welt verbringen könntest, wo wärst du dann gerne?
Da, wo das Haus steht, das mir zwei Fragen vorher bezahlt worden ist.
13. Was ist dir an Freunden wichtig?
Dass ich ihnen wichtig bin.
14. Wen würdest du gerne mal treffen?
Diese verfluchten Tauben von gegenüber. Zwischen die Augen. Alle.
15. Was ist dein Lieblingsstück in deinem Kleiderschrank?
Ein schlichtes schwarzes Kostüm, je nach Accessoire passend für jede Gelegenheit. Also fast jede.
16. Was ist dein Traumjob?
Für Twittern und Bloggen bezahlt werden und trotzdem schreiben zu können, wonach mir ist.
17. Was sind deine Lieblingsbands (Künstler)?
Zu viele. Früher war es „The Boss“. Und es ist immer noch Johnny Cash. Der alte wie der neue.
18. Was ist deine Lieblingsgroßstadt?
Hamburg in Deutschland, Edinborough in Europa, San Francisco in Welt.
19. Was ist zur Zeit dein Lieblingslied?
Milow- Ayo Technology, m.E. hier mal das Cover besser als das Original
20. Was ist deine Lieblingsserie?Californication. Oder nein, Dr, House. Oder nein, CSI. Oder nein, Pushing Daisies. Alle.
21. Was hast du gerade an?
9 Teile.
22. Was war heute dein Mittagsessen?
Ein Laugenbrezel. Und ja, das kann nicht alles gewesen sein.
23. Wann hast du heute Feierabend?
Wann immer mir danach ist ab 15:00 Uhr.

24. Welche Farbe hat die Bettwäsche, die gerade aufgezogen ist?
Weißer Bettbezug und drei weiße Kopfkissen, bordeauxrotes Spannbettlaken.
25. Welche Tintenfarbe hat dein Lieblingsstift?
Schwarz
26. Was würdest du mit 5000€ machen?
Nach und nach ganz gemütlich für letztlich überflüssige Dinge ausgeben und Spaß dabei haben.
27. Würdest du etwas in deiner Vergangenheit ändern, wenn du die Macht und Möglichkeit hättest?
Nein, das war alles irgendwie wichtig für das Hier und Jetzt.
28. Wann hast du dir zuletzt einen Fusel aus dem Bauchnabel gepult?
Da fusselt nichts. ICH fussele nicht. Und ich bin auch nie in der Mauser.
29. Wann musst du morgens aus dem Bett um pünktlich bei der Arbeit zu sein?
Gleitzeit. Aber ich favorisiere den frühen Vogel, was den Wurm angeht.
30. Habt Ihr euch schon mal ein Stöckchen ausgedacht?
Nein, und ich fange auch gar nicht erst damit an.
31. Meine Frage: wer hat jetzt Angst, daß er einer der 8 neuen Beworfenen wird?

Da ich befürchte, dass wegen meiner temporären Faulheit Abwesenheit ohnehin kaum noch Leser hier herumirren, lass ich es einfach so liegen. Der tragische Todesfall von Kermit hat wahrscheinlich den letzten interessierten Blogbesucher vollends schockiert.

Haaaaaalloooooo?? Ist hier noch wer? Ich nutze jetzt mal die Gelegenheit und lese erstmal, was hier so ging. Und dann schreib ich vielleicht auch mal wieder, was so ging. Kennen Sie das, wenn das so viel ist, dass Sie gar nicht wissen, wo Sie anfangen sollen und dann lassen Sie es? Ist das der Anfang vom Blog-Messi-Ismus?? *fürcht

Kermit

und wir wissen ALLE, wer ihn angesteckt hat!!!

Netzfundstück unbekannter Herkunft

aka Segeltörn mit Fanräume St. Pauli.

Das war keine Fahrt für Mädchen, das steht fest. Noch fünf Minuten vor dem Auslaufen auf die dreistündige Elbfahrt mit dem Traditionssegelschiff „Sigandor“ schien alles normal, der Kapitän stellte lediglich eine „kleine Überraschung“ bezüglich der Wetterentwicklung in Aussicht, wir dachten an ein bißchen Regen wie das auch vorhergesagt war. Aber kaum waren wir auf der Elbe, ging der der Seemannsspass los. Plötzliche Regengüsse kombiniert mit heftigem Wind in starken Böen, in Sekundenschnelle komplett durchnässt – für relatives kleines Geld war erheblicher Erlebnisspass geboten.

Da währenddessen offenbar drei Fallschirmspringer, die den Hafengeburtstag beleben sollten, nur zu einem Drittel dort angekommen waren, wo sie sollten (zwei trieb es fast 30 km bis Trittau ab), sperrte die Wasserpolizei zunächst den Weg nach vorne, aber zurück zum Anlegeplatz ging auch nicht. Nach kurzem Kreisen dann doch Richtung Finkenwerder und das extrem hart am Wind (Segel setzen ging aber auch nicht).

Wäre der starke Seegang auf dem Schiff zu spüren gewesen, wäre mir mulmig geworden, aber die hundert Jahre alte Sigandor lag doch recht ruhig im Wasser, so dass man sich dem reichhaltigen Büffet widmen konnte. Leider waren die vegetarischen Frikadellen schnell aus (insider), aber dafür gab es Astra satt, Lachsschnittchen, Nudelsalat – der angekündigte „Snack“ war schon prima.

Die Stimmung war bestens, niemand liess sich von den Umständen weiter beeinträchtigen, das Absingen von Seemannsliedern in mehr oder weniger guter Qualität, die konsequente Vernichtung der bereitgestellten Getränke, viel gelacht, sich gefreut, dass man NICHT auf offener See war, sondern „nur“ auf der Elbe – ein gelungener Abend, den wir sicher unauslöschlich in Erinnerung behalten, wann cruised man schon mal bei Windstärken bis 9 auf einem 100 Jahre alten Segelschiff anlässlich des Hafengeburtstages über die Elbe?

Übrigens in bester Gesellschaft: Herr Markus mitsamt saarländischem Wandsbek-Fanclub, Herrn sparschäler und Sarahkiez und einer Menge seefester St. Pauli-Piraten.

Eine der Annehmlichkeiten meines mittlerweile nicht mehr so neuen Jobs sind die vielfältigen Reisemöglichkeiten, die sich daraus ergeben. Eine davon wollte ich eigentlich mit Madame Elle wahrnehmen, aber die ist nun aus karrieristischen Gründen verhindert. Dann gibt es da noch einen wegen kombinierter Höhen-/Flugangst verhinderten Reisepartner. Und Muddi, die eine hervorragende Reisegesellschaft wäre und das für ihre wiederholten Shuttle-Einsätze auch verdient hätte, ist da -welch Überraschung- selber verreist.

Aber weil ich mich gedanklich einfach schon mal so drauf eingeschossen habe, hab ich das nun erstmal kurzerhand gebucht. Am 15.6. geht es für eine Woche nach DUBAI und zwar in den 41. Stock (eigentlich fast garantiert unverbaubarer Meerblick, aber die bauen ja doch sehr hoch…) hier.

Was also bedeutet, ich weiss zwar noch nicht genau, mit wem, aber DASS. Und ich weiss jetzt schon, dass die Reise zwar sehr preiswert, der Aufenthalt aber wahrscheinlich die erste Etappe auf dem Weg in den Schuldenturm ist, wenn ich mir so Erfahrungsberichte von Kollegen anhöre.
Und wissen Sie was? Mir doch egal! :-)

Das ist eine ganz heiße Truppe, dieser Hermes Paketdienst.
Erhalte Email, daß ein Paket auf dem Weg zu mir ist. Mit Seundungsnummer. An die alte Adresse. Antworte auf diese Email (Originalmail als Anhang), daß ich das Paket bitte an einen Paketshop in der Nähe meiner neuen Adresse geliefert haben möchte.
Am nächsten Tag die Antwort von Hermes:

Bisher liegen uns keine Daten zu einer Sendung vor.
Bitte wenden Sie sich an den Absender.

Ich retourniere diese Mail erneut, mit den Worten

Das ist aber seltsam, denn diese Mail bekam ich von Ihnen…

Es folgt: nichts. Schweigen im Götterbotenland. Da ich am Freitag in Urlaub fahre, drängt ein wenig die Zeit, also gestern morgen mal statt Email lieber angerufen. Ja, Lieferung an den Paketshop meines Vertrauens geht, aber erst am Freitag. Und dann liegt es da 10 Tage und geht zurück an Absender, weil ich es erst einen Tag nach der Frist abholen könnte. Aha. Meine Bitte, es doch vielleicht einen einzigen Tag länger… nee, geht nicht. Ok, Alternativadresse: Muddi.
Also geht das Paket jetzt am Freitag zu Muddi.

Dachte ich.
Denn als ich nach Hause komme am nachmittag, finde ich eine Mail der Götterboten:

Bitte entschuldigen Sie das Missverständnis.
Ihre Sendung liegt ab dem 08.05.09 nach 16 Uhr in dem von Ihnen gewünschtenPaketshop insgesamt zehn Tage zur Abholung für Sie bereit.

Ich fasse nochmal zusammen: am 08.05. bin ich schon in Urlaub. Das Paket sollte alternativ an meine Mutter. Die 10-Tages-Frist geht nicht.
Übrigens: zeitgleich taucht an der alten Adresse ein Hermes-Benachrichtigungsschein auf. Links ist angekreuzt: „Es war uns möglich, Ihre Sendungen bei einem Ihrer Nachbarn abzugeben. Sie befindet sich bei:“ … damit endet die Information. Vollends für Verwirrung sorgt allerdings auf der rechten Seite das zwar nicht angekreuzte, aber folgendermaßen handschriftlich ergänzte Feld: „Wir kommen wieder am: morgen Gleich Zeit“
So, und jetzt sagen SIE mir, wo das Paket ist: bei einem nicht benannten Nachbarn, beim Hermes-Boten im Auto, weil er heute wiederkommt, ab Freitag im Paketshop oder doch bei Muddi?

Stay tuned, es bleibt spannend!

Da bin ich ja mal gespannt. Das letzte Mal vor 25 Jahren gesehen, da ich bisher nur auf einem einzigen Klassentreffen war, ich glaube, dem 10jährigen. Und da war er nicht. Auch auf keinem später. Paßte irgendwie auch zu ihm. Mittlerweile ist er aber offenbar vom damals wortkargen Einzelgänger zum Kosmopoliten mutiert (sagt google), so wird das sicher ein interessantes Treffen.

Für die „vollumfänglichen“ Klassentreffen bin ich auch nicht so der Typ, ich hab vor fünf Jahren mal Bilder gesehen, da hab ich kaum noch Leute erkannt. Ein bißchen gruselig war das schon.