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Mr. Limbaugh, you suck!

31. Oktober 2006

Der für seine präsidentennahen (Limbaugh sucks who?) Shows bekannte Rush Limbaugh, der schon Michael Moore mit „9/11“ der Lüge bezichtigte, hat diesmal Michael J. Fox unterstellt, die Symptome seiner Krankheit nur zu spielen, um seine Ziele zu erreichen und hat zu diesem Zweck während einer seiner letzten Shows on air demonstriert, wie seiner Meinung nach Fox schauspielerte und ihn auf widerliche und ätzende Weise „imitiert“.

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Für das mit Abstand geschmackloseste Auftreten verbunden mit der unsäglichen Unterstellung, der seit langem gegen Parkinson kämpfende Fox würde sich dieser Mittel bedienen, um in seiner Unterstützung der Demokraten in einem Werbespot seine Forderungen nach Weiterführung der von Bush torpedierten Stammzellenforschung durchzusetzen, fehlen mir Worte, die nicht zensurbedürftig wären.

Mehr?

Der Herr Stonenick hat das Thema aufgegriffen, jetzt lässt es mich nicht mehr los…

Die halbherzige Entschuldigung auf Druck der Öffentlichkeit macht es nicht besser. Michael J. Fox ist sich der Tatsache bewusst, dass ihm die Stammzellenforschung wahrscheinlich nicht mehr helfen wird, das „Benutzen der Krankheit“ in der Bemühung um verbesserte Chancen für an dieser oder ähnlichen Krankheiten leidenden Menschen halte ich im Gegensatz zu Limbaugh für absolut nachvollziehbar.

Meine persönliche Meinung über Bush & Konsorten kommt hier irgendwie durch, kann das?

The complete story – Keith Olbermann

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2 Kommentare leave one →
  1. saxo (anonym) permalink
    1. November 2006 07:04:40

    Habe diesen Spot auch gesehen.
    Der Wahlk(r)ampf in Deutschland nimmt mitunter schon Züge an, die ich einfach nur noch grottig und diffamierend finde.
    Aber, was derzeit in Amerika zwischen den Demokraten und Republikanern abläuft, macht mich auch vor Entsetzen sprachlos.
    Zumal ja alles, was in Amerika beginnt, ein paar Jahre später nach Deutschland schwappt.
    Ich sehe schon mit Grausen, wie in Zukunft offen gehetzt wird über
    – die Homosexualität von Wowereit und Westerwelle
    – Schäuble im Rollstuhl
    – die Rolle der Frau an der Spitze der Macht
    und, und, und.
    Nichts gegen Satire, wenn sie gut gemacht ist. Aber, wenn sie so menschenverachtend wird, wie sie Limbaugh gemacht hat, dann ist es kein Wunder, wenn sich immer mehr Wähler von den führenden Parteien abwenden und entweder zu hause bleiben oder irgendwelchen „Rattenfängern“ auf den Leim gehen.

    Gott schütze Amerika, vor allem aber die, die noch ein Fünkchen Humanität und Intelligenz im Kopf haben. Diese Menschen werden den Schutz bitter nötig haben.

  2. Jekylla (anonym) permalink
    1. November 2006 07:58:11

    REPLY:
    denn auch noch, die brillante politische Satire?

    Das, was Limbaugh macht, und das seit Jahren erfolgreich, ist polemisierte Show mit Effekthascherei. Durch seine „Linientreue“ bleibt ihm die nicht sehr bekannte Zensur erspart und das Schlimme ist: er hat unglaublich viele Anhänger.
    http://www.rushlimbaugh.com/home/today.guest.html

    Ich bin der Ansicht, dass Amerika den Präsidenten hat, den es verdient. Nur betrüblich, dass man es nicht zu einer Enklave im Stil einer Ameisenfarm machen kann, um interessiert und unbehelligt von außen zu beobachten, wie es marodiert.

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