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Parken in New York

30. Januar 2007

Dass das eher ein Maerchentitel ist als eine Zustandsbeschreibung, weiss jeder, der schon mal dort war. Und einen Parkplatz gesucht hat. Bis zu $60.00 pro Stunde oder auch $1.000.00 fuer einen Stellplatz pro Monat sind da nicht out of space.
Darum sind die „freien“ Parkplaetze heiss begehrt, was tut man nicht alles dafuer.
Da gibt es eine Strasse ziemlich guenstig gelegen. Da kann man parken. Allerdings kommt um 09.30 Uhr die Strassenreinigung und will da hin. Und wer nicht vor diesem Zeitpunkt sein Auto entfernt, kriegt ein Ticket vom Feinsten. Also scheren alle aus, warten, bis die kleine Strassenkehrmaschine durch ist und parken wieder ein.

Das Bloede ist nun, dass die Strassenreinigungszeit an zwei Tagen die Woche bis 10.30 Uhr geht und nur kein Ticket bekommt, wer im Auto sitzt. Also sitzen alle im Auto und warten. Und wer im 10.29 Uhr sein Auto verlaesst, kriegt ein Ticket und/oder wird abgeschleppt. Um 10.31 Uhr gehen sie dann alle entweder wieder nach Hause oder zurueck ins Buero. Das ist kein Scherz. Da sitzen Dutzende Menschen zwei Stunden lang im Auto, telefonieren, surfen wireless oder schlafen, damit sie ihren Parkplatz nicht verlieren. Zweimal die Woche.

Da lob ich mir doch Penn Station gegen 17.00 Uhr. Schwarz vor Menschen. Alles starrt gebannt auf die Anzeigetafel. Welcher Ausgang wird es sein fuer den Vorstadtzug? Man weiss es nie so genau, er faehrt jeden Tag woanders.
Fuenf Minuten vorher: „NJ Transit Track 21“. Startschuss. Miooooonen Wartende hechten die etwa 2 m breite Treppe runter. Es passiert nix. Wer zu spaet kommt, nimmt den naechsten. Also ehrlich, ich hab das ein paar Mal gemacht, Trimming 130 ist nichts dagegen. Da hab ich auch verstanden, wieso die Business Ladies im schicken CK-Faden morgens Reeboks tragen. In Highheels wird das nix. Wie ich jetzt weiss.

New York, New York, big city of dreams….

Ach ja, was New York angeht, falle ich wohl eher aus der klassischen Fan-Rolle. Fuer mich keine Stadt zum Wohlfuehlen, zu laut, zu eng, wenn ich an den Wolkenkratzern hochschaue und nur einen Fetzen Himmel entdecke, krieg ich Klaustrophobie, diese EWIGE Huperei, das Gedraenge… ja, the City never sleeps. Aber danke nein. Nix fuer mich. Love it or leave it, ich nehm leave it.

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7 Kommentare leave one →
  1. Stanley Beamish permalink
    31. Januar 2007 22:18:28

    Berlin ist teurer. 250 EUR. Heute morgen um sieben am eigenen Leibe gespürt, als mein Auto nicht da stand, wo ich es abgestellt hatte.
    Hotel mit Tiefgarage wäre günstiger gekommen.

  2. Stanley Beamish permalink
    31. Januar 2007 22:18:28

    Berlin ist teurer. 250 EUR. Heute morgen um sieben am eigenen Leibe gespürt, als mein Auto nicht da stand, wo ich es abgestellt hatte.
    Hotel mit Tiefgarage wäre günstiger gekommen.

  3. Stanley Beamish permalink
    31. Januar 2007 22:18:28

    Berlin ist teurer. 250 EUR. Heute morgen um sieben am eigenen Leibe gespürt, als mein Auto nicht da stand, wo ich es abgestellt hatte.
    Hotel mit Tiefgarage wäre günstiger gekommen.

  4. Jekylla permalink
    31. Januar 2007 22:40:50

    REPLY:
    schon Garagen mit integriertem Whirlpool und Sauna zu kaufen. Aergerlich, Mr. B., sehr aergerlich.
    Die tow-away-Preise von New York muss ich nachschlagen, aber ich denke, dafuer kann man auch einen Airbus von Startbahn West Suedende bis vors Terminal 2 ziehen lassen.

    Edit: Nur $150.00 plus $10.00 pro Tag, quelle surprise!

  5. Stanley Beamish permalink
    1. Februar 2007 20:31:38

    REPLY:
    Quelle: „Die Welt“

    „Streckenlänge102 Kilometer Busspuren gibt es in Berlin. Auf dem Kudamm und Unter den Linden ist diese Fahrbahn rund um die Uhr Bussen, Taxis, Rettungswagen und Radfahrern vorbehalten.

    Regelungsvielfalt Auf allen anderen Strecken gelten unterschiedliche Regelungen: Mal dürfen Autofahrer die Busspur nach 16 Uhr, mal nach 20 Uhr befahren. Teilweise sind die Busspuren nur an Sonn- und Feiertagen für den gesamten Verkehr freigegeben. Die Einführung der Metrolinien führte zu einer Ausweitung der Regelung.“

    Temporäre Regelungen, soso. Und ich war froh, nachts einen Parkplatz gefunden zu haben.

  6. Stanley Beamish permalink
    1. Februar 2007 20:31:38

    REPLY:
    Quelle: „Die Welt“

    „Streckenlänge102 Kilometer Busspuren gibt es in Berlin. Auf dem Kudamm und Unter den Linden ist diese Fahrbahn rund um die Uhr Bussen, Taxis, Rettungswagen und Radfahrern vorbehalten.

    Regelungsvielfalt Auf allen anderen Strecken gelten unterschiedliche Regelungen: Mal dürfen Autofahrer die Busspur nach 16 Uhr, mal nach 20 Uhr befahren. Teilweise sind die Busspuren nur an Sonn- und Feiertagen für den gesamten Verkehr freigegeben. Die Einführung der Metrolinien führte zu einer Ausweitung der Regelung.“

    Temporäre Regelungen, soso. Und ich war froh, nachts einen Parkplatz gefunden zu haben.

  7. Stanley Beamish permalink
    1. Februar 2007 20:31:38

    REPLY:
    Quelle: „Die Welt“

    „Streckenlänge102 Kilometer Busspuren gibt es in Berlin. Auf dem Kudamm und Unter den Linden ist diese Fahrbahn rund um die Uhr Bussen, Taxis, Rettungswagen und Radfahrern vorbehalten.

    Regelungsvielfalt Auf allen anderen Strecken gelten unterschiedliche Regelungen: Mal dürfen Autofahrer die Busspur nach 16 Uhr, mal nach 20 Uhr befahren. Teilweise sind die Busspuren nur an Sonn- und Feiertagen für den gesamten Verkehr freigegeben. Die Einführung der Metrolinien führte zu einer Ausweitung der Regelung.“

    Temporäre Regelungen, soso. Und ich war froh, nachts einen Parkplatz gefunden zu haben.

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