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Bisschen Glueck muss sein

2. Februar 2007

Look at the first picture below and you can see where this guy broke through the guard rail and left the road, traveling from right to left. He flipped across the end of the culvert and landed on the left side of it.

jekylla_glueck1

Look at the second picture and you can see HOW lucky he was.

jekylla_glueck2

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7 Kommentare leave one →
  1. manni1 permalink
    2. Februar 2007 16:46:06

    Wie kommt dieses Loch dahin? Wer macht sowas unbeobachtet direkt neben einer vielbefahrenen Strasse?
    Frau Jekylla, wo waren Sie zu dieser Zeit? Und in welcher Beziehung standen Sie zu dem Auto?

    tststs, sowas!

    *kopfschüttel*

  2. manni1 permalink
    2. Februar 2007 16:46:06

    Wie kommt dieses Loch dahin? Wer macht sowas unbeobachtet direkt neben einer vielbefahrenen Strasse?
    Frau Jekylla, wo waren Sie zu dieser Zeit? Und in welcher Beziehung standen Sie zu dem Auto?

    tststs, sowas!

    *kopfschüttel*

  3. Stanley Beamish permalink
    2. Februar 2007 19:06:21

    REPLY:
    Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.
    Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nicht-Lochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion, als welche aus dem Loch kommt. Die Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: es ist beider letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt werden. Loch ist immer gut.

    Wenn der Mensch „Loch“ hört, bekommt er Assoziationen: manche denken an Zündloch, manche an Knopfloch und manche an Goebbels.

    Das Loch ist der Grundpfeiler dieser Gesellschaftsordnung, und so ist sie auch. Die Arbeiter wohnen in einem finsteren,
    stecken immer eins zurück, und wenn sie aufmucken, zeigt man ihnen, wo der Zimmermann es gelassen hat, sie Werden hineingesteckt und zum Schluß überblicken sie die Reihe dieser Löcher und pfeifen auf dem letzten. In der Ackerstraße ist Geburt Fluch; warum sind diese Kinder auch gerade aus diesem gekommen ? Ein paar Löcher weiter, und das Assessorexamen wäre ihnen sicher gewesen.

    Wenn der Mensch ein Loch sieht, hat er das Bestreben es auszufüllen, dabei fällt er meist hinein. Man tut also gut, um die Löcher einen großen Bogen zu machen, wobei man sich nicht wundern darf, wenn man in andere fällt. Man falle also lieber in das erste. Loch ist Schicksal.

    Das Merkwürdige an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aber beständig in das Nichts, eine Grenzwache der Materie. Das Nichts hat keine Grenzwache: während den Molekülen am Rande eines Loches schwindlig wird, weil sie in das Loch sehen, wird den Molekülen des Lochs … festlig ? Dafür gibt es kein Wort. Denn unsere Sprache ist von den Etwas-Leuten gemacht; die Loch-Leute sprechen ihre eigene.

    Das Loch ist statisch; Löcher auf Reisen gibt es nicht. Fast nicht.

    Löcher, die sich vermählen, werden eines, einer der sonderbarsten Vorgänge, unter denen, die sich nicht denken lassen.
    Trenne die Scheidewand zwischen zwei Löchern: gehört dann der rechte Rand zum linken Loch – ? oder der linke zum
    rechten ? oder jeder zu sich ? oder beide zu beiden ? Meine Sorgen möchte ich haben.

    Wenn ein Loch zugestopft wird: wo bleibt es dann ? Drückt es sich seitwärts in die Materie ? oder läuft es zu einem
    anderen Loch, um ihm sein Leid zu klagen ? – Wo bleibt das zugestopfte Loch: niemand weiß das: unser Wissen hat hier
    eines.

    Wo ein Ding ist, kann kein anderes sein. Wo schon ein Loch ist: kann da noch ein anderes sein ? Und warum gibt es keine halben Löcher – ?

    Manche Gegenstände werden durch ein einziges Löchlein entwertet; weil an einer Stelle von ihnen etwas nicht ist, gilt nun das ganze Übrige nichts mehr. Beispiele: ein Fahrschein, eine Jungfrau und ein Luftballon.

    Das Ding an sich muß noch gesucht werden; das Loch ist schon an sich. Wer mit einem Bein im Loch stäke und mit dem anderen bei uns: der allein wäre wahrhaft weise. Doch soll dies noch keinem gelungen sein. Größenwahnsinnige behaupten, das Loch sei etwas negatives. Das ist nicht richtig: der Mensch ist ein Nicht-Loch, und das Loch ist das Primäre. Lochen Sie nicht; das Loch ist die einzige Vorahnung des Paradieses, die es hienieden gibt. Wenn Sie tot sind, werden Sie erst merken, was Leben ist. Verzeihen Sie diesen Abschnitt; ich hatte nur zwischen dem vorigen und dem nächsten ein Loch ausfüllen wollen.

    Kurt Tucholsky.

  4. creezy (anonym) permalink
    9. Februar 2007 23:23:43

    Ist doch wieder typisch, die Typen, die die größten fahren, haben die kleinsten und kneifen den auch noch ein, wenns mal wieder richtig lustig werden könnte …

    pah.

  5. creezy (anonym) permalink
    9. Februar 2007 23:23:43

    Ist doch wieder typisch, die Typen, die die größten fahren, haben die kleinsten und kneifen den auch noch ein, wenns mal wieder richtig lustig werden könnte …

    pah.

  6. Stanley Beamish permalink
    9. Februar 2007 23:35:36

    REPLY:
    ist es.

  7. Stanley Beamish permalink
    9. Februar 2007 23:35:36

    REPLY:
    ist es.

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