Skip to content

BÄH, das mag ich nicht!!

12. Februar 2007

jekylla_boeseskind

Was ich als Kind nicht mochte:

Spinat
hat sich mittlerweile abgemildert, frischer Blattspinat wird jetzt relativ anstandslos mit dem Wildlachsfilet runtergewürgt. Früher war ich militant.

Haferflocken
Grässlich. Grässlich. Jedenfalls die, die mit

warmer Milch
angerührt werden. Auf einem Körnerbrötchen lass ich die mir gefallen, aber dieser pampige, schleimige Brabs.. allein die Bezeichnung Haferschleim, wer will den sowas ernsthaft essen? Und Milch nur als Vollmilch ohne H und in letzter Zeit auch gerne on the rocks.

den Geruch von Tante Luises Kleiderschrank
Das waren Mottenkugeln. Und ich rede hier nicht von dem geruchsarmen Hexalotte oder -motte, wie das auch heisst. Hardcorekugeln!!

Besuche bei der Oma väterlicherseits
Eine mürrische, schlechtgelaunte dicke Frau, die grundsätzlich Schokolade verschenkt hat, deren MHD in den frühen Jahren des Rock’n Roll sein Ende hatte.

Kindergeburtstage
Vor allem meine eigenen. Ich mochte diese Hütchen und Mohrenkopfbrötchen-Happenings nie. Also die Brötchen schon, ich hätte keine Kinder gebraucht. Die zwangsweise Auferlegung dieser Veranstaltungen war mir ein Greuel und meistens war auch irgendwas.

vor der Klasse was aufsagen
Gottseidank hat sich diese Abneigung gelegt. Aufgrund einer recht lesbaren Handschrift war ich in späteren Jahren bei der Gruppenarbeit eh immer die, die Protokoll führte, die Präsentationsfolien gemalt oder am Vortragsdatum erkältet war.

Fisch in allen Variationen
Früher gingen nur Fischstäbchen. Und nachdem Ferdinand, mein Goldfisch, sich mit einem beherzten Sprung aus dem kleinen Aquarium das Leben nahm und ich ihn erst nach Stunden auf dem Teppichboden liegen sah und er aussah wie ein Fischstäbchen, ging das auch nicht mehr.
Auch dieses Trauma hab ich überwunden. Obwohl… ich hab bis eben nicht an den Anblick gedacht und jetzt….

Ich hab das jetzt mal als Stöckchen geschnitzt, wers haben mag….

Advertisements
12 Kommentare leave one →
  1. larousse permalink
    12. Februar 2007 13:44:44

    Strumpfhosen. ImSchrittzukurze Strumpfhosen.
    Ich bin traumatisiert.

  2. larousse permalink
    12. Februar 2007 13:55:59

    REPLY:
    Strickmützen wurden von mir immer gleich entsorgt. „WO IST DEINE MüTZE???“ „äh – verloren….?“ Hat funktioniert. Und hab ich auch gleich weitervererbt. Anti-Strickmützen-Gen. 100%ig mutterinkompatibel.

    So, und jetzt vergessen Sie alles Gestrickte wieder, das ist nicht gut für’s Gemüt!!!

  3. pathologe permalink
    12. Februar 2007 13:57:58

    REPLY:
    Root Beer – flüssig gewordener Kaugummigeschmack. Um sich amerikanische Vorlieben so richtig gleich auf die Ekelseite zu schreiben ein hervorragender Einstieg!

  4. Jekylla permalink
    12. Februar 2007 14:10:24

    REPLY:
    richtigen Kaugummi vorstellt, eine grossartige Beschreibung. Ich darf nicht mal daran denken…

  5. Jekylla permalink
    12. Februar 2007 14:11:35

    REPLY:
    Kind No.1 und No. 2 haben viel von der Frau Mama. Ich beneide Sie nicht *giggle

  6. larousse permalink
    12. Februar 2007 14:20:11

    REPLY:
    Die Kinder oder die Mutter?
    Is ja gut, is ja gut… (o;

  7. toxea permalink
    12. Februar 2007 16:33:04

    REPLY:
    per Kommentar… modern sind die Zeiten!

    Häggis ist doch diese schottische Spezialität? Danke, aber wohl nein danke….

  8. Jekylla permalink
    12. Februar 2007 16:45:25

    REPLY:
    und ebenfalls nein danke. Ich sage ja zu Highlandgames, zum Pfahlwerfen, zum Schottenrock, zum Whisky und zum Loch Lemond, aber das….

    Führen wir nicht alle vorwiegend Selbstgespräche im Blog? Von erfreulichen zeitweisen Ausnahmen abgesehen?

    Auch irgendwie… schrullig, oder? 🙂

  9. Stanley Beamish permalink
    12. Februar 2007 21:37:56

    REPLY:
    leider gibt es nicht die Möglichkeit, so schöne, kleine, gelbe Zettelchen namens Post It an die entsprechenden Passagen auf meinem Bildschirm zu heften, weil ich letzteren auch für andere Dinge benötige. So habe ich den kleinen Hinweis oben als Gedankenstütze auf meinen Feierabend verfaßt. Leider geht es mir nicht so gut wie Ihnen, die den ganzen Tag Feierabend haben, ich darf ihn erst jetzt genießen. Damit, beste Frau Toxea, ist Ihr Bedürfnis nach Auskunft befriedigt? Der Kommentar der guten Frau Jekylla trifft den Nagel auf den Kopf.

    Um nun dem nett gemeinten Beitrag der guten Frau Jekylla, den ich nicht als boesen empfinde, auch gerecht zu werden, ein paar kurze Anmerkungen:

    Spinat, serviert mit Bratkartoffeln und Spiegeleiern, gehört heute zu meinen Leibspeisen. Früher klebte er eher auf meinem Lätzchen und im Gesicht.

    Haferflocken, aufgekocht in Milch unter Zugabe von reichlich Zucker und einer Prise Salz ersetzten während meiner Volksschulzeit (ja ja..) das morgendliche Butterbroteschmieren.

    Haferschleim hätte ich nie und nimmer runter bekommen. Die Herren und Damen Briten nennen es Porridge, was nicht minder ekelhaft klingt.

    Eine Tante Luise hatte ich nicht, dafür eine Oma, die sich bis in das hohe Alter von 96 Jahren durch einen ganz bestimmten, sauberen Geruch auszeichnete.
    Diesen Geruch habe ich heute immer um mich, wenn ich auf Reisen bin, denn wie der Zufall es will, habe ich in Jermyn Street, London eine Seife erstanden, die nach meiner Oma riecht! Diese Seife gehört zur Standardausstattung meines Necessaires.
    Oder hatte meine Oma vielleicht Seife anstatt Mottenkugeln im Schrank? Ich werde sie fragen, wenn wir uns im jenseits treffen.

    Omabesuche väterlicherseits waren für mich stets ein Genuß. Als warme und liebe Frau hat sie mich vergöttert und entsprechend verwöhnt. Meine Mutter hatte da eine andere Meinung, denn meine Oma hat meine Unterhosengummis immer geändert, weil ihr die Striemen auf meinem jugendlichen Alabasterkörper nicht gefielen. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob mir danach die Unnerbüchsen auf die Knie gerutscht sind. Übermorgen bin ich bei Muttern, da hake ich auch mal nach.

    Meine Kindergeburtstage fand ich fade. Die der Nachbarskinder vom wohlhabenden Kohlenhändler gefielen mir viel besser. Dort gab es halbe Brötchen mit Butter, dazu Cocktailwürstchen, während wir nur doofe Bockwurst mit Brot hatten.

    Vor der Klasse habe ich selten gestanden, meistens in der Ecke.

    Fisch gehört wie bei Frau Jekylla auf die not-to-eat-list. Das macht mir die Dame so symphatisch.

    Erdnußbutter. Dazu sage ich nur: Die Amis sind Banausen. Dann lieber gute Butter aus England.

    Strumpfhosen von damals sind heute wieder schwer in Mode. Sie sind zwar nicht mehr so eng und nicht zu klein und kneifen nicht im Schritt, dafür in den Knien. Bei männlichen Jugendlichen. Ich glaube, ich bin alt.

  10. manni1 permalink
    13. Februar 2007 08:42:16

    den Spruch meiner Eltern „Kind geh‘ doch draussen spielen, es ist so gutes Wetter“.

  11. Jekylla permalink
    13. Februar 2007 08:45:58

    REPLY:
    „Manni, geh doch draussen spielen, aber zieh Dich warm an. Draussen ist Windstärke 8, es schifft aus Kübeln und hageln soll es auch. Viel Spass, Kind!! *hinterherwink*“

  12. manni1 permalink
    13. Februar 2007 11:49:46

    REPLY:
    „…nimm deinen komischen Freund auch wieder mit raus“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: