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WiedermalWichtigeWorte

22. März 2007

jekylla_goldwaage

nämlich die, die man auf die Goldwaage legt. Das hat so was Negatives. „Du legst aber auch jedes Wort auf die Goldwaage“, man hört das angehängte „pffft“ geradezu.

Ich bin ja auch jemand, der eher akribisch zuhört. Oder zuliest und vielleicht auch immer mal überkritisch/übersensibel/
überbewertend reagiert. Aber wenn man geradezu jedes Wort in seine Einzelbuchstaben und deren geschichtliche, moralische, wirtschaftliche und sozialpolitische Bedeutung aufgedröselt bekommt, dann reichts. Es soll tatsächlich vorkommen, dass ich genau das sage, was ich meine. So, wie es da steht. Buchstabengetreu. Ohne Netz und doppelten Boden. Wenn ich zweideutig sein will, merkt man das. Gut, manchmal auch nicht, aber deswegen muss mir trotzdem niemand sagen, was ich meine. DAS weiss ich nun immer noch am besten. So oder so. SIC!

Anwesende ausgenommen, ich spreche einfach mal so ins Unreine!

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54 Kommentare leave one →
  1. herrgpunkt permalink
    22. März 2007 14:03:53

    Geb Ihnen recht. Als nächstes muß man noch überlegen, bevor man was sagt, wo kommen wir denn da hin 🙂

  2. herrgpunkt permalink
    22. März 2007 14:03:53

    Geb Ihnen recht. Als nächstes muß man noch überlegen, bevor man was sagt, wo kommen wir denn da hin 🙂

  3. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:07:44

    REPLY:
    Nieder mit der Spontaneität, mit der Leichtigkeit des Seins – soweit kommt es noch. Dann brauche ich pro Blogeintrag ungefähr eine Woche, um sämtliche Ungereimtheiten und Eventualitäten formell auszumerzen. Und kommentieren muss auch niemand mehr. Und will auch keiner mehr. Spart Blogspace.

  4. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:07:44

    REPLY:
    Nieder mit der Spontaneität, mit der Leichtigkeit des Seins – soweit kommt es noch. Dann brauche ich pro Blogeintrag ungefähr eine Woche, um sämtliche Ungereimtheiten und Eventualitäten formell auszumerzen. Und kommentieren muss auch niemand mehr. Und will auch keiner mehr. Spart Blogspace.

  5. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:07:44

    REPLY:
    Nieder mit der Spontaneität, mit der Leichtigkeit des Seins – soweit kommt es noch. Dann brauche ich pro Blogeintrag ungefähr eine Woche, um sämtliche Ungereimtheiten und Eventualitäten formell auszumerzen. Und kommentieren muss auch niemand mehr. Und will auch keiner mehr. Spart Blogspace.

  6. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:20:25

    …legen, das kann verschiedene Bedeutungen haben. Es kommt – wie bei so vielem – oft genug auf den Kontext an. Das Wort allein ist oft wenig aussagefähig oder geht an der intendierten Aussage vorbei oder trifft sie nicht richtig. Der Zusammenhang ist ein möglicher Parameter, es gibt aber noch mehrere. Letztlich hat die Exegese zu entscheiden, ein Prozeß, den wir täglich, ohne dass es uns bewußt ist, ständig mit verschiedenen Methodiken vollziehen. Das Wort oder der Satz allein, was besagen sie? Für mich ist das eher hintergründig, entscheidend ist letztlich der Geist, der das Wort trägt. Das Wort ist bei der Ermittlung der Bedeutung ein Mosaikstein, nicht die Bedeutung selber. Die Exegese soll dazu führen, diesen bestimmten, materiellen Gehalt zu identifizieren. Auch vermeintlich „klare“ Worte bedürfen durchaus der Auslegung. Natürlich, nicht in jeder Alltagssituation sind diese Vollzüge statthaft. Meist greifen sie dort, wo es um etwas komplexere Themen geht. In Konfliktsituationen allerdings ist eine Exegese unumgänglich. Per se ist die Exegese grundsätzlich offen und im Sinne eines Prozeßes zu verstehen, dem Ergebnis der Exegese lässt sich meist nicht vorgreifen.

    Was mir eigentlich zunächst eingefallen ist zu diesem Stichwort ist, dass die Exegese nicht nur Methoden zur Ermittlung von Wahrheit bereitstellt, sondern dass sie selber zum Instrument von Gewalt werden kann, indem Worte von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellten Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat. Das hat dann etwas mit psychischer Gewalt zu tun. Das habe ich selber jahrelang erlebt und das ist die Hölle.

    Die Exegese ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer westlichen Kultur und Denktradition. Dort, wo Worte auf einzelne Bedeutungen hin verkürzt werden, herrscht nicht die Freiheit des Geistes, weil dort Deutungshoheiten impliziert werden, die in aller Regel in psychische und physische Gewalt umschlagen. Ein Beispiel sind hier die Islamisten: die Worte des Prohpeten werden „wörtlich“ verstanden, d.h. den Worten wird die Vielschichtigkeit ihrer Bedeutungen genommen. Jeder, der sich dagegen stellt, stellt sich gegen eine behauptete Wahrheit. Eine unbeschreibliche Verkürzung menschlichen Denkens und menschlicher Kultur. Der Koran wird auswendig gelernt, die unterschiedlichen Perspektiven und Widersprüche werden nicht thematisiert und beiseitegeschoben. Exegetische Arbeit ist den Menschen dort völlig fremd.

    Erst in der Exegese wird die Vielschichtigkeit der menschlichen Existenz bewußt.

  7. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:20:25

    …legen, das kann verschiedene Bedeutungen haben. Es kommt – wie bei so vielem – oft genug auf den Kontext an. Das Wort allein ist oft wenig aussagefähig oder geht an der intendierten Aussage vorbei oder trifft sie nicht richtig. Der Zusammenhang ist ein möglicher Parameter, es gibt aber noch mehrere. Letztlich hat die Exegese zu entscheiden, ein Prozeß, den wir täglich, ohne dass es uns bewußt ist, ständig mit verschiedenen Methodiken vollziehen. Das Wort oder der Satz allein, was besagen sie? Für mich ist das eher hintergründig, entscheidend ist letztlich der Geist, der das Wort trägt. Das Wort ist bei der Ermittlung der Bedeutung ein Mosaikstein, nicht die Bedeutung selber. Die Exegese soll dazu führen, diesen bestimmten, materiellen Gehalt zu identifizieren. Auch vermeintlich „klare“ Worte bedürfen durchaus der Auslegung. Natürlich, nicht in jeder Alltagssituation sind diese Vollzüge statthaft. Meist greifen sie dort, wo es um etwas komplexere Themen geht. In Konfliktsituationen allerdings ist eine Exegese unumgänglich. Per se ist die Exegese grundsätzlich offen und im Sinne eines Prozeßes zu verstehen, dem Ergebnis der Exegese lässt sich meist nicht vorgreifen.

    Was mir eigentlich zunächst eingefallen ist zu diesem Stichwort ist, dass die Exegese nicht nur Methoden zur Ermittlung von Wahrheit bereitstellt, sondern dass sie selber zum Instrument von Gewalt werden kann, indem Worte von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellten Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat. Das hat dann etwas mit psychischer Gewalt zu tun. Das habe ich selber jahrelang erlebt und das ist die Hölle.

    Die Exegese ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer westlichen Kultur und Denktradition. Dort, wo Worte auf einzelne Bedeutungen hin verkürzt werden, herrscht nicht die Freiheit des Geistes, weil dort Deutungshoheiten impliziert werden, die in aller Regel in psychische und physische Gewalt umschlagen. Ein Beispiel sind hier die Islamisten: die Worte des Prohpeten werden „wörtlich“ verstanden, d.h. den Worten wird die Vielschichtigkeit ihrer Bedeutungen genommen. Jeder, der sich dagegen stellt, stellt sich gegen eine behauptete Wahrheit. Eine unbeschreibliche Verkürzung menschlichen Denkens und menschlicher Kultur. Der Koran wird auswendig gelernt, die unterschiedlichen Perspektiven und Widersprüche werden nicht thematisiert und beiseitegeschoben. Exegetische Arbeit ist den Menschen dort völlig fremd.

    Erst in der Exegese wird die Vielschichtigkeit der menschlichen Existenz bewußt.

  8. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:20:25

    …legen, das kann verschiedene Bedeutungen haben. Es kommt – wie bei so vielem – oft genug auf den Kontext an. Das Wort allein ist oft wenig aussagefähig oder geht an der intendierten Aussage vorbei oder trifft sie nicht richtig. Der Zusammenhang ist ein möglicher Parameter, es gibt aber noch mehrere. Letztlich hat die Exegese zu entscheiden, ein Prozeß, den wir täglich, ohne dass es uns bewußt ist, ständig mit verschiedenen Methodiken vollziehen. Das Wort oder der Satz allein, was besagen sie? Für mich ist das eher hintergründig, entscheidend ist letztlich der Geist, der das Wort trägt. Das Wort ist bei der Ermittlung der Bedeutung ein Mosaikstein, nicht die Bedeutung selber. Die Exegese soll dazu führen, diesen bestimmten, materiellen Gehalt zu identifizieren. Auch vermeintlich „klare“ Worte bedürfen durchaus der Auslegung. Natürlich, nicht in jeder Alltagssituation sind diese Vollzüge statthaft. Meist greifen sie dort, wo es um etwas komplexere Themen geht. In Konfliktsituationen allerdings ist eine Exegese unumgänglich. Per se ist die Exegese grundsätzlich offen und im Sinne eines Prozeßes zu verstehen, dem Ergebnis der Exegese lässt sich meist nicht vorgreifen.

    Was mir eigentlich zunächst eingefallen ist zu diesem Stichwort ist, dass die Exegese nicht nur Methoden zur Ermittlung von Wahrheit bereitstellt, sondern dass sie selber zum Instrument von Gewalt werden kann, indem Worte von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellten Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat. Das hat dann etwas mit psychischer Gewalt zu tun. Das habe ich selber jahrelang erlebt und das ist die Hölle.

    Die Exegese ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer westlichen Kultur und Denktradition. Dort, wo Worte auf einzelne Bedeutungen hin verkürzt werden, herrscht nicht die Freiheit des Geistes, weil dort Deutungshoheiten impliziert werden, die in aller Regel in psychische und physische Gewalt umschlagen. Ein Beispiel sind hier die Islamisten: die Worte des Prohpeten werden „wörtlich“ verstanden, d.h. den Worten wird die Vielschichtigkeit ihrer Bedeutungen genommen. Jeder, der sich dagegen stellt, stellt sich gegen eine behauptete Wahrheit. Eine unbeschreibliche Verkürzung menschlichen Denkens und menschlicher Kultur. Der Koran wird auswendig gelernt, die unterschiedlichen Perspektiven und Widersprüche werden nicht thematisiert und beiseitegeschoben. Exegetische Arbeit ist den Menschen dort völlig fremd.

    Erst in der Exegese wird die Vielschichtigkeit der menschlichen Existenz bewußt.

  9. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:25:17

    REPLY:
    indem Wort von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellte Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat.

    haben Sie erkannt, um was es mir im Einzelnen ging.

    Und zweitens werde ich Ihren Beitrag mich Sicherheit mindestens noch ein paar Mal lesen und das hochinteressiert. Vielen Dank!

  10. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:25:17

    REPLY:
    indem Wort von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellte Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat.

    haben Sie erkannt, um was es mir im Einzelnen ging.

    Und zweitens werde ich Ihren Beitrag mich Sicherheit mindestens noch ein paar Mal lesen und das hochinteressiert. Vielen Dank!

  11. Jekylla permalink
    22. März 2007 14:25:17

    REPLY:
    indem Wort von vorneherein von dem Rezipienten in einer bestimmten, von ihm selbst vorgestellte Richtung „interpretiert“ werden, um ein bestimmtes (meist kein ehrenvolles) Ziel zu erreichen, um den Sprechenden unter Druck zu setzen etc. Die Folge ist, dass man, selbst wenn man jedes Wort auf die Goldwaage legt, immer das vermeintlich „Falsche“ sagt, das dann anschließend zum Gegenstand eines Vorwurfes wird, obwohl der Sprechende es in diesem Sinne überhaupt nicht ausgesprochen hat.

    haben Sie erkannt, um was es mir im Einzelnen ging.

    Und zweitens werde ich Ihren Beitrag mich Sicherheit mindestens noch ein paar Mal lesen und das hochinteressiert. Vielen Dank!

  12. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 14:26:34

    REPLY:
    Die Exegese (griech. exégesis = Auslegung, Erläuterung) ist die Interpretation insbesondere von heiligen Schriften, vor allem des Alten und Neuen Testaments der Bibel, des Talmud, der Literatur zum Midrasch und des Korans. Der Begriff ist auch im Zusammenhang mit der Auslegung juristischer Texte anzutreffen.

    wiki weiß alles, ich bin blöd.

    *feix*

  13. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 14:26:34

    REPLY:
    Die Exegese (griech. exégesis = Auslegung, Erläuterung) ist die Interpretation insbesondere von heiligen Schriften, vor allem des Alten und Neuen Testaments der Bibel, des Talmud, der Literatur zum Midrasch und des Korans. Der Begriff ist auch im Zusammenhang mit der Auslegung juristischer Texte anzutreffen.

    wiki weiß alles, ich bin blöd.

    *feix*

  14. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:35:14

    Herr Beamish, deswegen verwende ich hier lieber den terminus technicus „Exegese“. Sie haben bei WIKIPEDIA das Wörtchen „insbesondere“ überlesen (bäääähhhh), aber abgesehen davon bevorzuge ich diesen Begriff, weil er tiefer geht als der der „Interpretation“.

    So, ich leg mich jetzt wieder hin!

  15. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:35:14

    Herr Beamish, deswegen verwende ich hier lieber den terminus technicus „Exegese“. Sie haben bei WIKIPEDIA das Wörtchen „insbesondere“ überlesen (bäääähhhh), aber abgesehen davon bevorzuge ich diesen Begriff, weil er tiefer geht als der der „Interpretation“.

    So, ich leg mich jetzt wieder hin!

  16. radarmixer permalink
    22. März 2007 14:35:14

    Herr Beamish, deswegen verwende ich hier lieber den terminus technicus „Exegese“. Sie haben bei WIKIPEDIA das Wörtchen „insbesondere“ überlesen (bäääähhhh), aber abgesehen davon bevorzuge ich diesen Begriff, weil er tiefer geht als der der „Interpretation“.

    So, ich leg mich jetzt wieder hin!

  17. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 14:59:45

    REPLY:
    Wortspieler! Gerne gebe ich Ihnen dazu Nachhilfestunden, sie müssen nur mit mir den Kamasutra lesen hinten dran bleiben.
    Leider gebietet mir mein Portemanee, daß ich es füllen muß. Allein diese paar Wörtekes sind schon zu viel Zeitverschwendung, aber was tue ich nicht alles für Ihre, Madames und Herrn Adamos Unterhaltung. So haben Sie weingstens einen, über den Sie lästern den Stab brechen können.

    Btw, wo sind Frau Larousse und Frau Creeze? 😉

  18. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 14:59:45

    REPLY:
    Wortspieler! Gerne gebe ich Ihnen dazu Nachhilfestunden, sie müssen nur mit mir den Kamasutra lesen hinten dran bleiben.
    Leider gebietet mir mein Portemanee, daß ich es füllen muß. Allein diese paar Wörtekes sind schon zu viel Zeitverschwendung, aber was tue ich nicht alles für Ihre, Madames und Herrn Adamos Unterhaltung. So haben Sie weingstens einen, über den Sie lästern den Stab brechen können.

    Btw, wo sind Frau Larousse und Frau Creeze? 😉

  19. Herr Wolf permalink
    22. März 2007 16:18:16

    Ich finde es gut, wenn man weiß woran man ist. Bei mir weiß man das auch immer: ich meine nichts, wie ich es sage. *lügt*
    Wenn man allerdings, das sind Sie in meinem Näheren Blogkanntenkreis übrigens schon die Zweite innerhalb kurzer Zeit, Aussagen unaufgefordert analysiert zurückbekommt, am besten noch mit einer irrigen Interpretation, dann kann einem schon mal die Galle hochkommen.
    Und dann darf man auch mal auf den Tisch hauen.
    Hauen Sie ruhig nochmal.

  20. Herr Wolf permalink
    22. März 2007 16:18:16

    Ich finde es gut, wenn man weiß woran man ist. Bei mir weiß man das auch immer: ich meine nichts, wie ich es sage. *lügt*
    Wenn man allerdings, das sind Sie in meinem Näheren Blogkanntenkreis übrigens schon die Zweite innerhalb kurzer Zeit, Aussagen unaufgefordert analysiert zurückbekommt, am besten noch mit einer irrigen Interpretation, dann kann einem schon mal die Galle hochkommen.
    Und dann darf man auch mal auf den Tisch hauen.
    Hauen Sie ruhig nochmal.

  21. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:31:52

    REPLY:
    ich versuche ja auch immer, die Beweggruende nachzuvollziehen und habe insofern Verstaendnis, als mir das auch schon passiert ist. Zuviel und zuviel anderes in Gesagtes oder Geschriebenes hineindeuteln zu wollen. Aber wenn das Gesagte in der Nachbearbeitung nun an Deutlichkeit nichts mehr zu wuenschen uebriglaesst und dennoch krummanalysiert wird, dann, mit Verlaub, endet meine Geduld.

    Bei manchen frueher, bei manchen spaeter.

    *hau*

  22. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:31:52

    REPLY:
    ich versuche ja auch immer, die Beweggruende nachzuvollziehen und habe insofern Verstaendnis, als mir das auch schon passiert ist. Zuviel und zuviel anderes in Gesagtes oder Geschriebenes hineindeuteln zu wollen. Aber wenn das Gesagte in der Nachbearbeitung nun an Deutlichkeit nichts mehr zu wuenschen uebriglaesst und dennoch krummanalysiert wird, dann, mit Verlaub, endet meine Geduld.

    Bei manchen frueher, bei manchen spaeter.

    *hau*

  23. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:31:52

    REPLY:
    ich versuche ja auch immer, die Beweggruende nachzuvollziehen und habe insofern Verstaendnis, als mir das auch schon passiert ist. Zuviel und zuviel anderes in Gesagtes oder Geschriebenes hineindeuteln zu wollen. Aber wenn das Gesagte in der Nachbearbeitung nun an Deutlichkeit nichts mehr zu wuenschen uebriglaesst und dennoch krummanalysiert wird, dann, mit Verlaub, endet meine Geduld.

    Bei manchen frueher, bei manchen spaeter.

    *hau*

  24. Herr Wolf permalink
    22. März 2007 16:40:45

    REPLY:
    *holt Pattex*
    Ich kann Sie wirklich gut verstehen. In der Regel kann man dann einfach rumschreien oder entgeistert weggehen. Mache ich zumindest meistens. Leider geht das nicht immer.
    *klebt den Tisch wieder zusammen*
    Manchmal kommt einem dann aber auch der Gedanke, als wolle derjenige, der falsch versteht, auf Teufel komm raus falsch verstehen. So als negative Profilneurose.
    Daß da der Geduldsfaden leicht reißt, ist nur natürlich.
    *klebt auch den Geduldsfaden*

  25. Herr Wolf permalink
    22. März 2007 16:40:45

    REPLY:
    *holt Pattex*
    Ich kann Sie wirklich gut verstehen. In der Regel kann man dann einfach rumschreien oder entgeistert weggehen. Mache ich zumindest meistens. Leider geht das nicht immer.
    *klebt den Tisch wieder zusammen*
    Manchmal kommt einem dann aber auch der Gedanke, als wolle derjenige, der falsch versteht, auf Teufel komm raus falsch verstehen. So als negative Profilneurose.
    Daß da der Geduldsfaden leicht reißt, ist nur natürlich.
    *klebt auch den Geduldsfaden*

  26. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:47:09

    REPLY:
    beliebte ja immer zu sagen, dass man seinen Zorn nicht an toten Gegenstaenden auslassen sollte. Ich nehme an, er meinte das aus praktischen Erwaegungen. Spaetere kostspielige Neuanschaffungen oder Reparaturen. Ich durfte ja nichtmal Tueren schmeissen als Kind!
    Ich habe ihn leider nicht gefragt, ob ich meinen Zorn dann lieber an lebenden Objekten auslassen soll. Ich glaube, den Umkehrschluss meinte er nicht.

    Negative Profilneurose gefaellt mir. Ich lerne heute unheimlich dazu, merke ich gerade.

  27. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:47:09

    REPLY:
    beliebte ja immer zu sagen, dass man seinen Zorn nicht an toten Gegenstaenden auslassen sollte. Ich nehme an, er meinte das aus praktischen Erwaegungen. Spaetere kostspielige Neuanschaffungen oder Reparaturen. Ich durfte ja nichtmal Tueren schmeissen als Kind!
    Ich habe ihn leider nicht gefragt, ob ich meinen Zorn dann lieber an lebenden Objekten auslassen soll. Ich glaube, den Umkehrschluss meinte er nicht.

    Negative Profilneurose gefaellt mir. Ich lerne heute unheimlich dazu, merke ich gerade.

  28. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:47:09

    REPLY:
    beliebte ja immer zu sagen, dass man seinen Zorn nicht an toten Gegenstaenden auslassen sollte. Ich nehme an, er meinte das aus praktischen Erwaegungen. Spaetere kostspielige Neuanschaffungen oder Reparaturen. Ich durfte ja nichtmal Tueren schmeissen als Kind!
    Ich habe ihn leider nicht gefragt, ob ich meinen Zorn dann lieber an lebenden Objekten auslassen soll. Ich glaube, den Umkehrschluss meinte er nicht.

    Negative Profilneurose gefaellt mir. Ich lerne heute unheimlich dazu, merke ich gerade.

  29. Jekylla permalink
    22. März 2007 16:47:09

    REPLY:
    beliebte ja immer zu sagen, dass man seinen Zorn nicht an toten Gegenstaenden auslassen sollte. Ich nehme an, er meinte das aus praktischen Erwaegungen. Spaetere kostspielige Neuanschaffungen oder Reparaturen. Ich durfte ja nichtmal Tueren schmeissen als Kind!
    Ich habe ihn leider nicht gefragt, ob ich meinen Zorn dann lieber an lebenden Objekten auslassen soll. Ich glaube, den Umkehrschluss meinte er nicht.

    Negative Profilneurose gefaellt mir. Ich lerne heute unheimlich dazu, merke ich gerade.

  30. adama (anonym) permalink
    22. März 2007 19:46:50

    REPLY:
    hab die radarPhilosophie jetzt auch schon fünf mal gelesen und erkenne jedesmal neues, als Ergebnis raucht mir wieder der Kopf!
    Wir Handwerker sind wohl vom Strickmuster her………. grober?
    Also ich würde jetzt auch noch ein Bierchen nehmen um den Brand (in meinem Hirn ) zu löschen! Auch eines?

  31. adama (anonym) permalink
    22. März 2007 19:46:50

    REPLY:
    hab die radarPhilosophie jetzt auch schon fünf mal gelesen und erkenne jedesmal neues, als Ergebnis raucht mir wieder der Kopf!
    Wir Handwerker sind wohl vom Strickmuster her………. grober?
    Also ich würde jetzt auch noch ein Bierchen nehmen um den Brand (in meinem Hirn ) zu löschen! Auch eines?

  32. adama (anonym) permalink
    22. März 2007 19:46:50

    REPLY:
    hab die radarPhilosophie jetzt auch schon fünf mal gelesen und erkenne jedesmal neues, als Ergebnis raucht mir wieder der Kopf!
    Wir Handwerker sind wohl vom Strickmuster her………. grober?
    Also ich würde jetzt auch noch ein Bierchen nehmen um den Brand (in meinem Hirn ) zu löschen! Auch eines?

  33. larousse permalink
    22. März 2007 20:23:20

    REPLY:
    Spontaneität will geplant sein!

  34. larousse permalink
    22. März 2007 20:23:20

    REPLY:
    Spontaneität will geplant sein!

  35. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 20:38:57

    REPLY:
    dieses schlitzohrige Rabbatzmischerlein. Gerade, weil wir so unterschiedliche Ausdrucksweisen haben, ergibt sich immer wieder eine Gelegenheit zur Konfrontation. Dabei gebe ich unumwunden zu, daß dieser Rabbatzki der lateinischen Sprache mächtig ist und ich oft meinen „Kleinen Stowasser“ suche, aber spätestens bei einer gemeinsamen Aussprache auf der Strasse und im Eiscafe hat dieser Schreibikus gaaaanz schlechte Karten.

    Stößchen, Herr Adama! 😉

    Wenn der Abend fortgeschritten sein wird, könnte ich meinen Entwurf für einen Metallgegenstand präsentieren.

  36. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 20:38:57

    REPLY:
    dieses schlitzohrige Rabbatzmischerlein. Gerade, weil wir so unterschiedliche Ausdrucksweisen haben, ergibt sich immer wieder eine Gelegenheit zur Konfrontation. Dabei gebe ich unumwunden zu, daß dieser Rabbatzki der lateinischen Sprache mächtig ist und ich oft meinen „Kleinen Stowasser“ suche, aber spätestens bei einer gemeinsamen Aussprache auf der Strasse und im Eiscafe hat dieser Schreibikus gaaaanz schlechte Karten.

    Stößchen, Herr Adama! 😉

    Wenn der Abend fortgeschritten sein wird, könnte ich meinen Entwurf für einen Metallgegenstand präsentieren.

  37. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 20:40:41

    REPLY:
    Sie sind ein Ferkel liebes Mädchen. 😉

  38. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 20:40:41

    REPLY:
    Sie sind ein Ferkel liebes Mädchen. 😉

  39. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 20:40:41

    REPLY:
    Sie sind ein Ferkel liebes Mädchen. 😉

  40. larousse permalink
    22. März 2007 20:49:32

    REPLY:
    hab ich denn jetzt schon wieder gemacht? M. Beamish, Frau Jekylla schreibt’s doch oben – manchmal sagt man nur das, was man sagt! (o;

  41. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 21:00:01

    REPLY:
    als erfahrener Mensch alter Knochen kann ich zwischen den Zeilen lesen. 😉

  42. Stanley Beamish permalink
    22. März 2007 21:00:01

    REPLY:
    als erfahrener Mensch alter Knochen kann ich zwischen den Zeilen lesen. 😉

  43. Jekylla permalink
    22. März 2007 21:26:06

    REPLY:
    das klingt richtig… aufregend.

  44. larousse permalink
    22. März 2007 21:47:45

    REPLY:
    gell?
    *verhaltengähn*

  45. larousse permalink
    22. März 2007 21:47:45

    REPLY:
    gell?
    *verhaltengähn*

  46. larousse permalink
    22. März 2007 21:47:45

    REPLY:
    gell?
    *verhaltengähn*

  47. Jekylla permalink
    22. März 2007 21:49:21

    REPLY:
    regt mich unheimlich auf *offengaeeeeeeehn*

  48. larousse permalink
    22. März 2007 22:03:28

    REPLY:
    zzzzzzzzzzzzzzzzzz……

  49. Stanley Beamish permalink
    23. März 2007 11:32:04

    REPLY:
    aus Metall und Holz?
    http://www.edelstahlschmiede.com/videos/entwurf1.avi 😉

  50. Stanley Beamish permalink
    23. März 2007 11:32:04

    REPLY:
    aus Metall und Holz?
    http://www.edelstahlschmiede.com/videos/entwurf1.avi 😉

  51. adama (anonym) permalink
    23. März 2007 11:40:55

    REPLY:
    ich vermute Edelstahl und helles Holz? Kann ich mir gut vorstellen – ich hätte da nur Bedenken wegen dem Holz um die Durchführungen der Stangen wegen der Stabilität….
    Aber Design kommt gut!

  52. adama (anonym) permalink
    23. März 2007 11:40:55

    REPLY:
    ich vermute Edelstahl und helles Holz? Kann ich mir gut vorstellen – ich hätte da nur Bedenken wegen dem Holz um die Durchführungen der Stangen wegen der Stabilität….
    Aber Design kommt gut!

  53. Herr Wolf permalink
    23. März 2007 13:27:28

    REPLY:
    eine Frage, wie man den Zorn äußert. Wenn man Menschen zu Recht mit Worten schlägt, ist meiner Meinung nach nichts daran auszusetzen. Im Gegenteil, ein konstruktiver Streit hilft manchmal mehr als gutgemeintes Schweigen.
    Türen durfte ich auch nicht schmeißen. Sie offen stehen lassen allerdings auch nicht. Für ein Kind barg das viel Verwirrungspotential und ich war damals wohl zu jung, um über meine Verwirrung zu sprechen.

    Mir gefällt allein schon die Profilneurose, damit kann man so unglaublich viel erklären. Die negative Profilneurose dagegen kennt kaum einer.
    Freut mich, daß Sie was lernen konnten : )

  54. Herr Wolf permalink
    23. März 2007 13:27:28

    REPLY:
    eine Frage, wie man den Zorn äußert. Wenn man Menschen zu Recht mit Worten schlägt, ist meiner Meinung nach nichts daran auszusetzen. Im Gegenteil, ein konstruktiver Streit hilft manchmal mehr als gutgemeintes Schweigen.
    Türen durfte ich auch nicht schmeißen. Sie offen stehen lassen allerdings auch nicht. Für ein Kind barg das viel Verwirrungspotential und ich war damals wohl zu jung, um über meine Verwirrung zu sprechen.

    Mir gefällt allein schon die Profilneurose, damit kann man so unglaublich viel erklären. Die negative Profilneurose dagegen kennt kaum einer.
    Freut mich, daß Sie was lernen konnten : )

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