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New Day

21. Mai 2007

jekylla_breakfast

Gesundes Fruehstueck muss nicht langweilig sein. Frische Erdbeeren, Milch und Kelloggs Special K, huebsch angerichtet in meiner neuesten Errungenschaft.
Ich bin ein Deko-Victim, diese Schale war geradezu praedestiniert, mein Fruehstuecksinhaltsbehaeltnis zu werden. Eigentlich haette ich dafuer sieben Tafeln Jogurette essen muessen, bloede Sammelpunkte ausschneiden und noch was draufzahlen. Aber ging auch anders.
Und ich finde, es schmeckt auch gleich besser.

Danach ist „extreme relaxing“ auf dem Balkon angesagt. Und natuerlich ein bisschen Ponyhof und Wiese und so.

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5 Kommentare leave one →
  1. herrgpunkt permalink
    21. Mai 2007 11:35:43

    Lassen Sie es Sich extremly gut gehen!

  2. Vorleser permalink
    21. Mai 2007 11:41:05

    Genau, die Angaben von Nährstoffe auf Produkten, die eigentlich nur aus Fett und Zucker bestehen sollten verboten werden. Denn die meisten von uns wissen zu wenig über die Zusammenhänge von Ernährung, Denkgewohnheiten, Wohlbefinden und Gesundheit. In der Fülle der Auswahl an Konsumgütern und Diensten ist es schwer zu durchschauen, was Körper und Geist wirklich benötigen. Ursprünglich sagt der menschliche Instinkt, was er an Essen benötigt, sowohl im Hinblick auf die Menge als auch auf die Qualität der Nahrung. Unser Gespür ist heute allerdings weitgehend verkommen und führt uns vielleicht in die Filiale einer Fastfood-Kette, weil wir andauernd zu viele künstliche Lebensmittel essen und unseren Hunger nicht geduldig genug abwarten. Wir haben keinen Zugang mehr zu unseren eigentlichen Ernährungsbedürfnissen und sind wenig geöffnet für die Signale unseres Hungers.

    Die Verkrampfung im Essverhalten zeigt sich sicherlich beim Popcornknabbern im Kino oder beim Biertrinken in Gesellschaft, aber auch im Versuch sich irgendwelchen einseitigen Diäten oder Ernährungsregeln zu verschreiben, die wir nur ein paar Wochen durchhalten, um dann wieder maßlos und unkontrolliert sein zu dürfen. Nicht dass Schokolade oder Fleischverzehr richtig oder falsch wären, entscheidend ist: sie werden nicht mehr spontan, nach ursprünglich körperlichem Bedürfnisempfinden getroffen, sondern sind von psychischen Defiziten beeinflusst. So fehlt es an Kontinuität und Ausgewogenheit in der Ernährungsweise. Was der Körper tatsächlich braucht, was ihn nährt und gesund erhält, bekommt er in den meisten Fällen zu wenig, zuviel dafür von dem, was er nicht braucht und was ihn krank macht. Diäten sind das Symbol der Essabhängigkeit einer ganzen Gesellschaft und Indiz dafür, dass Essen zu etwas dienen soll, was es eigentlich gar nicht ist: Geselligkeit, Genuss, Unterhaltung, Zeitvertreib, Ersatzbefriedung für fehlende Zuwendung usw.. Auch im Bereich der Ernährung finden die Bedürfnis-vergrößerung und Irritation aus Grundbedürfnissen durch Werbung statt. Allein die Tatsache, dass Lebensmittel und natürlich vor allem vermeintliche Lebensmittel beworben werden, zeigt uns sowohl die Abweichung aus dem Notwendigen, wie auch den Grad unserer Akzeptanz von Unsinnigem.

    Herzliche Grüße Martin Fickinger

  3. adama (anonym) permalink
    21. Mai 2007 18:15:42

    REPLY:
    sollen wir das jetzt binden und in Buchform herausgeben? „Ernährungsformen der neuzeitlichen Gesellschaft in kritischer Betrachtung“ käme mir da so als Buchtitel in den Sinn……..

  4. adama (anonym) permalink
    21. Mai 2007 18:26:01

    REPLY:
    Sie doch nicht Madame! Lassen Sie es mich wissen, dann wird auch für Sie angerichtet!
    Erst dann ist Neid berechtigt, aber nicht von Ihnen.

    Das muss ich jetzt noch anfügen*neues*

  5. Jekylla permalink
    21. Mai 2007 18:45:04

    REPLY:
    ich nehme Sie beim Wort. Ihre Faehigkeiten als Chef de Cuisine sind beruechtigt beruehmt, ich komme gerne zum Sterne-Testessen 🙂

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