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Traumdeutung bitte!

24. Oktober 2008

Hatte ich eben gerade einen Alp Alb stressigen Traum!
Fahre mit dem Zug von Hamburg nach Berlin, um dort den Liebsten zu treffen, um im Olympiastadion ein Spiel zu sehen und anschließend gemeinsam in Urlaub zu fahren. Wegen der verkürzten Züge *bemerken Sie den aktuellen Bezug?* gibt es keine Sitzplätze, das Gedränge ist fürchterlich. Gottseidank nur kleiner Koffer dabei *Kurzurlaub SEHR kurz anscheinend*. Schlecht riechende Menschen mit schlechter Laune und davon sehr viele auf engstem Raum.
Steige in Berlin aus, so an Gleis 11 oder so. Viele Menschen, unglaubliches Gewusel und Gedrängel, laut. Ist noch Zeit, gehe in ein Café, nähe Gleis 37 *Hauptbahnhof ganz schön groß*. Liebster ruft an, er wäre gleich auch da, als ich bemerke, dass ich meinen kleinen Koffer im Zug vergessen habe. Renne los, weiss aber nicht mehr genau, welches Gleis das war. Panik. Renne zu einem Infostand. Versuche zu erklären, dass ich in einem Zug, dessen Nummer ich nicht mehr weiss, an einem Gleis, dessen Nummer ich auch nicht mehr weiß…. Infofrau lacht mich aus. Handy klingelt, Liebster steht an Gleis 24, sagt, der Zug führe gleich ab und er stiege schon mal ein. Denke, ok, geht auch ohne Koffer. ABER NICHT OHNE JACKE! Die hängt in dem Café und in der Jackentasche ist das Ticket fürs Stadion!!! Renne los, habe vergessen, wo genau das Café war. Kein Koffer, keine Jacke, kein Ticket und jetzt habe ich auch noch vergessen, wo der Zug nach Rügen abfährt und ich kann den Liebsten nicht anrufen, weil der Akku vom Handy leer ist. Setze mich auf einen der Drahtgeflechtsitzschalen und weine bitterlich. Auf einmal alle Menschen weg. Bin die einzige auf dem Bahnhof.
Höre Ansage „Es fährt ab auf Gleis 24 der ICE nach Rügen. Bitte zurücktreten.“

Ale ich aufgewacht bin, war ich von der Rennerei ganz erschöpft und hatte Durst. Hab das dann gleich aufgeschrieben, ehe ich es wieder vergesse. Was das wohl alles zu bedeuten hat?

Übrigens, ich verreise in 3 Stunden. Aber nicht mit der Bahn!

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20 Kommentare leave one →
  1. 24. Oktober 2008 07:44:08

    Das bedeutet, dass Sie eigentlich sehr gerne mal nach Berlin reisen möchten um sich von fachkundigen Einwohnern durch den Bahnhof führen lassen möchten. Anschließend wollen sie eine Tasse Qualitätskaffee mit leckerster Torte essen.

  2. 24. Oktober 2008 09:39:48

    Ihre Interpretation finde ich jetzt sehr beruhigend 🙂
    Bin mit Koffer, Jacke und Dauerkarte angekommen, entspanne mich gerade.

  3. 24. Oktober 2008 09:43:09

    Mein Gott, Sie tun ja alles, um in Berlin bleiben zu können. Keine Lust auf Rügen? Sonst hätten Sie ja auch einfach vergessen können, daß Sie Ihren Koffer vergessen haben. Statt der Jacke und sämtlichen Gleisnummern. Naja, Drahtgeflechtsitzschalen gibt’s ja überall. 😉

  4. 24. Oktober 2008 09:45:11

    da wird mir ja vom Lesen schon ganz anders.

  5. 24. Oktober 2008 09:45:19

    Das ist sicher das schlechte Gewissen, weil ich schon längst mal wieder in Berlin gewesen sein wollte.

  6. 24. Oktober 2008 09:46:09

    Herr swiss, da wissen Sie, wie es mir ging, um kurz nach zwei heute morgen =:-O

  7. 24. Oktober 2008 10:40:32

    Ich vermute, der Traum symbolisiert eine Angst vor dem Verzetteln duch berufliche Belastungen, dem Verlust von altvertrauten Freizeitgewohnheiten, die durch die Anforderungen im neuen Job zunächst einmal gefährdet scheinen. zudem scheint eine Angst vorhanden zu sein, daß Du am Ende im Privatleben und beruflich mit leeren Händen dastehst. Soweit meine literarisch – psycholgischen Denkansätze, die natürlich nicht stimmen müssen…. LG tinius

  8. 24. Oktober 2008 10:43:03

    Herr tinius, das mit dem Verzetteln könnte gut hinkommen, im Moment habe ich das Gefühl, mich selbst zu überholen in der geschwindigkeitsbeschränkten Zone.
    Tja, die Freizeitgewohnheiten werden in der Tat wohl zumindest zunächst ein bisschen beschnitten, also liegen Sie ganz schön dicht dran. Glaub ich. 🙂

  9. 24. Oktober 2008 10:45:57

    OT: Habe gerade ein sehr schönes Buch gelesen.
    http://www.mein-fast-perfektes-leben.de/Buch.html
    Bei Büchern denke ich irgendwie immer auch an Sie. 🙂

  10. 24. Oktober 2008 11:26:25

    Ich denke bei mir auch immer an Bücher und habe gestern nacht mal wieder amazon geplündert. 😉 Dumm nur, daß die jetzt mehr als 200 Euro abbuchen….
    Träume haben ja nur mit den eigenen Ängsten, Freuden, nicht unbedingt mit den realen Entwicklungen zu tun. Daher kann das ja alles ganz soft ablaufen. Und in ein paar Monaten träumen Sie vielleicht, wie Sie in einem Blütenmeer mit einem Fußball schäkern…. 😉 LG tinius

  11. 24. Oktober 2008 11:37:30

    Sehen Sie Madame – mit dem Flieger wäre Ihnen das nicht passiert!
    Da könnten Sie höchsten aus allen Wolken fallen.
    Im Traum!

  12. 24. Oktober 2008 13:01:57

    Naja, manche Träume versuchen ja nur Erlebtes in neue Sinnzusammenhänge zu setzen und damit „herum zu spielen“. Ihre Reaktion auf diesen Traum scheint aber eher ein „Unterbewusstsein an Frau J.: Achtung Message!“ zu sein ;-).

    Zugfahrten werden häufig als Lebensweg selbst beschrieben.

    Bahnhöfe stehen im Allgemeinen für einen Übergang im Leben. In Ihrem Fall sogar mit einem festen Ziel, aus einer als bedrängend empfundenen Situation in eine neue, mit Annehmlichkeiten versehene Zukunft.

    Die Unübersichtlichkeit des Bahnhofs und die „Vergesslichkeit“ lassen auf – wenn auch unbewusste – Zweifel schließen, dieses Ziel auch zu erreichen.

    Schauen wir uns die Symbole im Einzelnen an: Da sind Koffer, Handy, „der Liebste“ und die Tickets.

    Der Koffer steht symbolisch häufig für das – nennen wir es mal „Versorgtsein“. Er erscheint zu klein zu sein aber dennoch ausreichend.

    Die Tickets haben wohl offensichtlich sehr viel mit Freizeitgestaltung zu tun ;-).

    Das Handy steht für Kommunikation oder Kommunikationsfähigkeit. (Das ist eher ein Elfmeter ohne Torwart ;-))

    „Der Liebste“ muss nicht unbedingt eine andere Person sein, sondern repräsentiert häufig die eigenen Eigenschaften, die eher dem anderen Geschlecht zugeordnet sind. In Ihrem Falle also „männliche“ Attribute wie Rationalität, Ehrgeiz, Entschlusskraft etc.

    Diese vorher selbstverständlich miteinander vereinbarten Eigenschaften laufen in der Unübersichtlichkeit auseinander bis hin zum totalen Verlust.

    Das muss sich nicht in der Realität ausprägen, sondern gibt nur einen Hinweis auf unbewusst oder bewusst wahrgenommene Ängste, die sich im Traum in die Katastrophe hochspielen.

    Dabei wird sogar das „Gegenmittel“ gratis mitgereicht im Bild des „Urlaubs“. Erholen Sie sich mal wieder ;-).

    Nebenbei könnte man auch noch auf die Reiseziele „Berlin“ und „Hamburg“ sehen, die unter Umständen eine perönliche, emotionale Grundbedeutung haben.

    Wie gesagt, es kann aber auch nur eine bunte Mischung von Alltagseindrücken sein, und die persönliche Deutung der Symbole vom allgemeinen stark abweichen.

  13. 24. Oktober 2008 14:04:26

    Das hat sowas von Mrs.Bean – ich finde es sehr lustig, Madame.
    Sie sollten sich einen Traumfänger übers Bett hängen, diesen Internetfähig machen und einen Jekylla Traumblog einrichten. Der käme bestimmt unter die ersten zehn bei Blogspot.

  14. 24. Oktober 2008 15:28:41

    @Herr tinius: das mit dem Blütenmeer gefällt mir, gerade jetzt in meiner „floralen“ Phase 🙂

    @Madame: deswegen heute auch lieber mit dem blauen Vogel, da kann man wenigstens mit den Gleisen nicht durcheinander kommen. Obwohl, ich war ja auch schon mal am falschen Gate…

    @Herr Quintus: hui, das klingt aber schon richtig professionell. Darf ich Sie künftig as Traumberater konsultieren? Ich hab da noch ganz andere zu bieten!!

    @Herr Adama: und das sind nur die blogbaren Traumfänge. Mitterweile finde ich es auch lustig, heute nacht war ich eher extrem angestrengt. 🙂

  15. 24. Oktober 2008 23:08:34

    Sagen Sie mal, Sie hatten nicht vor, morgen mit dem ICE zu fahren, oder?

  16. 25. Oktober 2008 11:00:25

    Doch, aber meiner fährt. Und bleibt hoffentlich im Gleis *zitter

  17. 25. Oktober 2008 14:20:35

    Herr Quintus: Chapeau für diese Traumdeutung.

  18. Holger Rösler permalink
    10. November 2008 12:27:37

    Der Zug ist ein Symbol für den Lebensweg. Anders als bei der Strasse wo es alternative Handlungsmöglichkeiten gibt muss man auf dem Gleiß bleiben. Alles andere wäre eine Katastrophe. Die Enge, die vielen Leute und die schlechte Luft verraten, das Sie mit Ihrer Situation in der Sie stecken nicht wirklich glücklich sind. Die schlecht riechenden Menschen mit der schlechten Laune sind entweder Selbstzweifel, ob er der Richtige ist oder von anderen angetragene Zweifel. Aber die werden abgelehnt von Ihnen, weil Sie verliebt sind.
    Das Spiel ist das Spiel Ihrer Liebe das man mit einem gewissen Abstand verfolgen möchte. Der Urlaub (Hotel ist geborgte oder ideale Zeit)ist die Zeit der Beziehung oder der Urlaub von der Einsamkeit.
    Im Bahnhof kann man seine Ziele ändern. Gleis 11 ist im Kabbalismus die Gerechtigkeit. Die ist eine Teilerin. Hier soll etwas abgeschnitten werden. Die Zeit der Einsamkeit soll vorbei sein. Aber der Koffer ist weg. Ein Bezugspungt ist verloren gegangen. Nachdem Sie das akzepiert haben verschwindet auch noch die Jacke. Ständig entstehen neue Probleme. Und die Menschen von denen Sie Hilfe erwarten sollten verstehen Sie nicht oder halten Sie für ein bissel meschugge(Infoschalter). Dem lieben Gott scheint die Sache auch egal zu sein, oder er macht erst die Schwierigkeiten.
    Endlich ruft er an. Gleiß 24 (X-mas das grosse Ziel). Die anderen Gleise(Möglichkeiten) haben ihre Bedeutung verloren, das Cafe (auch Bereich der Möglichkeiten) haben ihre Bedeutung verloren. Er sitzt im Zug. Warum ist er nicht gekommen und hat Ihnen geholfen? Ihr Geliebter spielt hier eine völlig passive Rolle. Sie geben bringen Opfer und er nimmt.
    Dann sind Sie ganz allein im Bahnhof und nur noch die Forderung die von ihm kommt hat eine Bedeutung.
    So wie es aussieht ist Ihre Beziehung in ziemlichen Schwierigkeiten. Ihr Freund hat eine sehr grosse Faszination an sich für die Sie bereit sind sich selbst aufzugeben. Aber er ist auch ein grosser Egoist. Das dürfte schon in seinem Verhältnis zu seiner Mutter begründet sein. Ausserdem gab es in seinem Leben eine Frau die ihm mal ganz doll weg getan hat und die er sehr geliebt hat. Er hat sich ihr gegenüber genau so verhalten wie Sie sich Ihm gegenüber verhalten. Aber das ist bei allen Kerlen so. Er fühlt sich immer noch an sie gebunden und deswegen kann er nicht geben. Sie sind in dem Spiel der Engel der Liebenden. Der ist lieb, nett und doof. Er hat die Rolle vom Teufel. Der ist rücksichtslos, benimmt sich wie ein Arschloch und weiß nicht was er will. (Das sind natürlich Archetypen)

    Ich arbeite übrigens bei Questico und bin da unter Holger Rösler zu finden.

    Schönen Tag noch.

  19. Holger Rösler permalink
    10. November 2008 12:30:37

    Ach so, Sie haben übrigens ziemlich starke spirituelle Fähigkeiten.

  20. 10. November 2008 18:53:13

    Oha. Das muss ich jetzt aber erstmal sacken lassen, vielen Dank!

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