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Emergency Room – laden auf 300 und weg vom Tisch

5. Januar 2009

er

Seit 1994 klebe ich wie ein Klettverschluss am Sendetermin dieser Serie. Und wenn ich alles andere verpasst habe, aber nie ER. Was hab ich geheult, als Mark Green gestorben ist zu den Klängen von Israel Kamakawio’oles „Somewhere over the Rainbow„, obwohl ich immer fand, er wäre so ein spaßgebremster Gutmensch mit immer erhobenem Zeigefinger. Und wie spontan ich mich unsterblich in Dr. Ross verliebt habe,

ER

… heute bekannter als George Clooney.

Am Vorabend meiner Schilddrüsen-OP habe ich noch eine Folge im Krankenhaus geschaut, ärgerlicherweise ging es da um eine Schilddrüsen-OP und die verlief nicht so toll. Die Krankenschwester war tief beeindruckt, dass ich mir statt der Beruhigungstablette lieber die Folge reingezogen habe. Mein medizinisches Wissen, durch die Serie angeeignet, dürfte mittlerweile fast dem Grundstudium entsprechen, zumindest gefühlt. Ich war immer fasziniert von der Rasanz der Ereignisse und obwohl sicherlich vieles übertrieben dargestellt ist, denke ich schon, dass der Alltag in einem amerikanischen Großstadtkrankenhaus nicht viel anders ablaufen wird. Und denke direkt danach, dass mein unwichtiger kleiner, zahlenumherschiebender, keine-tödlichen-Fehler-machen-könnender Job gegen das Notfallarztsein Kindergeburtstag auf dem Ponyhof ist.

Vierzehn Jahre. Immer schön flexibel gewesen und meine Sympathien von Dr. Ross nach seinem Weggang umgehend auf Carter übertragen.

Aber der war zu niedlich. Gottseidank kam Luca.

Ich dachte immer, wenn einer ging, dass er unersetzbar wäre, aber die neuen Charaktere waren gut gewählt, man konnte sich auch mit ihnen anfreunden. Und nun geht es dem Ende zu. NBC überträgt die 15. und letzte Staffel seit September und da ich natürlich nicht warten konnte, habe ich die ersten zehn Folgen bereits inhaliert. Es war immer eine Beruhigung, wenn nach einem furiosen Saisonfinale die Aussicht auf die nächste Staffel die Durststrecke überwinden half. Damit ist es jetzt vorbei. Letzte Staffel. Nie mehr „Er wird bradikart… zwei Ampullen Epi sind drin…hör auf, Pratt, es ist sinnlos…“

Ich weiss noch nicht, wie ich damit fertig werde. Ok, ich liebe Dr. House, aber er ist eben nicht ER. Er ist House. Aber nicht ER.

Frau Pleitegeiger, SIE verstehen mich, nicht wahr?

24 Kommentare leave one →
  1. 5. Januar 2009 22:38:47

    ER ist Geschichte, ist Jugend. Ich glaub 93 ging das los und seit Weihnachten bin ich endlich im Besitz der ersten 5 Staffeln – im nicen ER-Notfallkasten. Scheiß Sucht!

  2. 5. Januar 2009 22:39:47

    Und es hört nicht auf! Ein Leben ohne ER?

  3. 5. Januar 2009 22:51:04

    Und WIE ich Sie verstehe!! Ich gehe seit Start der Serie kaum noch zum Arzt, schaue stattdessen lieber ein paar Folgen ER und bin felsenfest davon überzeugt, daß >10 Staffeln ER als medizinisches Grundstudium angerechnet werden sollten.
    Sehen Sie, wir haben DOCH Gemeinsamkeiten!🙂

    PS: Eine Freundin und ich schrieben zu Schulzeiten immer selbst ER-Folgen. Die endeten seltsamerweise immer damit, daß sich Dr. Ross in eine von uns beiden verliebte *hüstel*

  4. 5. Januar 2009 22:53:04

    Meine liebe Frau Pleitegeiger, ich hatte für einen winzigen klitzekleinen Moment beim Lesen Ihres Kommentars eine Raute im Herzen.

    IST ABER WIEDER WEG!!!

  5. 5. Januar 2009 22:54:43

    Also ich bevorzuge House. Zumal ich das Gefuehl habe, durch meinen derzeitigen Job (der NICHTS mit Medizin zu tun hat) dem pillensuechtigen Meister immer aehnlicher zu werden.🙂
    Sie finden mich morgen abend um 8 EST wieder vor der Glotze…FOX HD. Neben den Simpsons und Family Guy der einzige Grund, diesen Sender zu schauen…

  6. 5. Januar 2009 22:54:44

    Oh mein Gott!!! Ich empfehle ein großes Blutbild und Urinsticks, nur so zur Sicherheit…

  7. 5. Januar 2009 22:56:45

    Karsten, verstehe ich auch. Bei House ist es House. Er ist es. Bei ER sind es mehr… alle.
    Ach, ich weiss auch nicht, wie ich es erklären soll, aber wenn Sie House-Junkie sind, verstehen Sie das ja.

    Drogenscreening, Frau Pleitegeiger, Drogenscreening!

  8. 5. Januar 2009 22:59:57

    Das wollte ich Ihnen jetzt nicht unterstellen…

    Ich werde übrigens immer weich in den Knien, wenn ich Dr. Ross da oben in die Augen schaue. Hach.

  9. 5. Januar 2009 23:01:41

    Man muss alle Eventualitäten abdecken.

    Wir haben sehr viel gemeinsam heute abend *hochscroll*

  10. 5. Januar 2009 23:08:22

    Madame, darauf werfe ich doch glatt mal ein paar Aspirin ein und freue mich auf morgen abend…

  11. 5. Januar 2009 23:09:50

    Wir können ja zusammen schauen. Sie dort und ich hier😉

  12. 6. Januar 2009 10:21:52

    ER ist irgendwie komplett an mir vorbei gegangen.
    Aber ich habe einen Dauertermin Dienstags, 21.15 Uhr fest im Kalender.😉

  13. 6. Januar 2009 10:23:13

    Die Mutter aller Krankenhausserien!

    Alle lieben House. Das wäre so gar nicht nach seinem Geschmack😉

  14. 6. Januar 2009 11:35:58

    Das Einzige was ich mir momentan anschaue: Dr. Gregory House.
    Ich kann mich da irgendwie immer so gut in den Kerl reinversetzen…

    Das ist vermutlich bei Stanley Beamish mit der Sendung „Wa(h)re Liebe“ und Lilo Wanders so…

  15. 6. Januar 2009 11:39:51

    Herr Adama, Sie sind zu nett für einen pfälzischen Dr. House.

  16. 6. Januar 2009 12:14:32

    NETT ?
    Das hab ich jetzt doch mal überhört!

    Sie wissen doch, Nett ist der kleine Bruder….

  17. 6. Januar 2009 21:19:47

    Und was ist m it Dr. Brinkmann aus der Schwarzwaldklinik?😉
    Ich mag House, weil das mal was anderes ist. Ausserdem ist Cuddy die Chefin von House interessant.
    ER ist mir vollkommen egal, genauso wie alle andere Arztserien. Wir haben den Gesundheitsfond, willkommen in der Wirklichkeit, in der der Arzt ab Oktober kein Geld mehr für irgendwas ausgeben will kann und man dem Arzt rein gefühlsmässig vollkommen am Allerwertesten vorbei geht. Wenige Ausnahmen bislang, leider.

  18. Elke permalink
    7. Januar 2009 00:24:31

    ER ist irgendwie auch an mir vorbeigegangen. Als die Serie anlief, gehörte ich noch nicht zu den Serien-Junkies. Das ist jetzt anders. Bin aber eher auf der pathologischen Schlachter- und Schlitzerschiene gelandet (Dexter, manche CSI’s) …

    Doch bevor ich noch weiter am Thema vorbei schreibe: vielen Dank für das tolle George-Foto. Dieser Blick! Dahinschmelz …

  19. 7. Januar 2009 03:26:00

    Boah…doch schon wieder Wiederholungen, Madame. Allerdings die diesjaehrige Staffel. Darf ich Sie durch vielsagendes Nichtssagen neugierig auf Thirteen’s Beziehungsleben machen?

  20. 7. Januar 2009 08:25:03

    Natürlich, Herr Multe. Cuddy. Cherchez la femme.
    Es gibt ja mittlerweile im Krankenversicherungssystem mehr als zwei Klassen. Nicht mehr nur Business- oder Holz. Ein Ärgernis, das seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat.

    Elke, nun sagen Sie bloß noch, „Autopsie“ auch?
    CSI gehört bei mir auch zum Standard, aber nicht so junkiemäßig wie ER.
    Zu George: das Schöne ist, er ist seit Entstehen dieses Fotos nicht schlechter geworden😉

    Karsten, immer wieder erstaunlich, wie viel man durch Nichtssagen sagen kann. Zeit für einen Download der aktuellen Staffel für des Rätsels Lösung🙂

  21. 7. Januar 2009 16:50:49

    @ Karsten: Erzähl mal, Thirteen und Allison oder House?

  22. 8. Januar 2009 00:01:22

    @Adama: Da ich versprochen habe nix zu sagen muesst Ihr schon selber lesen.😉

  23. 8. Januar 2009 11:48:31

    Mit dem Mohren? Was soll das denn?

  24. 9. Januar 2009 01:16:07

    Naja…wie heisst es doch: „Once you go black you never come back“😉

    Also ich find ja die Opener-Szene nett…

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