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In meinem nächsten Leben

5. Januar 2009

werde ich Pferd. Bei mir. Das garantierte mir ausgewogene und gesunde Ernährung und das regelmäßig dreimal täglich, ebenso täglich Bewegung auf eigene Verantwortung an der frischen Luft, im Sommer mit ganztägiger Nahrungsaufnahme und Pausen, wann immer es mir beliebt. Darüberhinaus tägliche Bespaßung durch meinen Hauscomedian (auch Besitzerin genannt) und eine täglich gereinigte Wohnung. Es bliebe mir Zeit genug für diverse Entspannungsnickerchen und im Grunde hätte ich 22 Stunden am Tag meine Ruhe, Arbeiten würde sich auf maximal zwei Stunden beschränken und wäre sogar in Ansätzen sehr unterhaltsam.
Ich bräuchte mir keine Gedanken mehr über Arzttermine zu machen, die würden erledigt, und alle 7 Wochen ca. gäbe es ein paar brandneue Schuhe. Wenn mich ein Wirbel zwickte, käme umgehend eine Fachfrau zur Beseitigung des Problems, ohne dass ich groß drüber sprechen müsste. Und völlig kostenlos. Ansonsten fast täglich eine angenehme Massage und Körperpflege inklusive und das alles würde mich keinen müden Cent kosten.

bild054a

In meinem jetzigen Leben habe ich eine extrem unregelmässige und sicher nicht sehr gesunde Ernährung vorzuweisen und einfach so in der Sonne rumlungern geht auch nur mit Planung. Meine Arzttermine sind eher der Notwendigkeit denn der Vorsorge geschuldet und das Terminerinnerungsverfahren diverser Ärzte hat sich bereits bewährt. Ich erinnere mich nicht, wann ich mir das letzte Mal Schuhe gekauft habe und mein rechter Ellenbogen schmerzt seit Wochen, ohne dass ich bisher ernsthaft über eine Maßnahme nachgedacht habe. Daß meine Wohnung ganz gut in Schuß ist, ist nicht einer täglichen, von Musik begleiteten fröhlichen Reinigungsaktion zu verdanken, sondern einer glücklichen Fügung. Statt zwei Stunden Arbeit am Tag habe ich da ein paar mehr auf der Soll-Seite und Entspannungsnickerchen sind eher die Seltenheit und alles alles alles kostet GELD.

Verstehen Sie jetzt, warum ich für mein nächstes Leben andere Pläne habe?

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19 Kommentare leave one →
  1. 5. Januar 2009 08:56:49

    Oder Hund. 😉

  2. 5. Januar 2009 09:03:14

    Bei Ihnen 🙂

  3. 5. Januar 2009 09:14:18

    Als Pferd wird man auch regelmaessig geritten.

    Aeh. Dass man nicht aus dem Trott kommt. Trainiert und geschmeidig bleibt. Regelmaessig bewegt wird.

    Ach, Sie wissen doch, was ich meine.

  4. 5. Januar 2009 09:16:24

    Also wenn ich das nicht weiß, dann weiß ich auch nicht.

  5. 5. Januar 2009 09:29:49

    Als Katze kommt man hier und da auch gut durch aber ich verstehe genau, was Sie meinen! Kümmern Sie sich aber trotzdem mal um den Arm, so was sollte man eher nicht verschleppen. Chronisch ist ja auch blöd …

  6. 5. Januar 2009 09:33:30

    Stimmt, Katze bei Ihnen ist auch ein Sechser im Haustier-Lotto!

    Jaja, bei Gelegenheit… 😉

  7. 5. Januar 2009 10:32:23

    Naja .. nicht jede Katze hat’s gut.

  8. 5. Januar 2009 10:40:50

    Ich glaube mein Hund möchte sehr gerne mit mir tauschen.

    Ich kann nämlich den Kühlschrank öffnen. 😉

  9. 5. Januar 2009 11:43:13

    Ich glaube Herr Pe hat Jockey-Fantasien…

  10. 5. Januar 2009 11:43:38

    Herr swiss, ich trockne jetzt noch meine Tränen des Mitleids für das arme Geschöpf…

    „Er“ kann zwar die tonnenartige Speisekammer öffnen, aber nicht die Tür, die dahin führt. Glück, das!
    Die Tür, die direkt nach draußen führt, hat allerdings bereits eine Zusatzsicherung, den Öffnungsmechanismus hat er schnell durchschaut
    🙂

  11. 5. Januar 2009 11:46:02

    Herr Multe, ich hab das Thema „Herr Pé und seine Fantasien“ nicht weitergedacht. Man kann auch nur so viel verkraften…

  12. 5. Januar 2009 11:57:37

    So lange ich bei einer guten Hauscomedian Dame (alternativ auch einem Herren…) lande bin ich im nächsten Leben eindeutig dabei. 🙂

  13. 5. Januar 2009 12:02:38

    Das ist natürlich zwingende Voraussetzung, sonst klappt das Konzept nicht 🙂

  14. 5. Januar 2009 12:36:58

    Herr Multe, Sie doch auch, geben Sie’s zu!

  15. 5. Januar 2009 22:56:48

    Liebe CommentierInnen,

    täuschen Sie sich mal nicht in den Fähigkeiten von Tieren – hier: Hunden. Meiner KANN Kühlschranktüren öffnen, DARF aber nicht!

    Mein Arco, seelig, hatte eine Hündin schwängern können, weil er auf dem Weg zu ihr 2 T-30 (das sind Stahltüren mit Türschließern) zu SICH HIN geöffnet hat!!!

  16. 5. Januar 2009 22:58:15

    Herr Beamish, und ewig lockt der Ruf des Weibes, dass Schäferhundmann da erfinderisch wird, wundert mich kein bißchen. Aber wieso sag ich das IHNEN? 🙂

  17. 5. Januar 2009 23:31:37

    Von wem hat der Hund das bloß? Daß ich Türen öffnen kann, liegt in der Natur der Sache, aber was der Hund da gemacht hat, ist ungefähr so, als wenn ich in Fort Knox einbrechen könnte!!! 😉

  18. 5. Januar 2009 23:32:30

    In Hessen sagt man „Wie der Herr, so’s Gescherr“.

  19. 6. Januar 2009 14:11:22

    Ohne meinen Anwalt denke ich gar nix!

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