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Mittagspause mit Lenny

18. März 2009

Bernstein. Und dem kompletten New York Philharmonic Orchestra.

Und 15 min. 49. sek. „Bolero“. In der für mich besten Fassung aller Zeiten. Was natürlich Geschmackssache ist. Also eben mein Geschmack.

Das erste Mal im Musikunterricht in der Schule –gibt es so was heute überhaupt noch?- gehört und dank eines sehr guten Musiklehrers sofort Feuer gefangen. Haben Sie schon mal versucht, den Ostinato-Rhythmus mit den Fingern mitzutrommeln? Das ist nicht so einfach, wie Sie glauben. Eine meiner Grundmotivationen, seinerzeit das Saxophonspiel zu erlernen, war der Wunsch, den Tenor- und/oder Sopransaxphonteil irgendwann mal mitspielen zu können. Mission completed, da bin ich echt ehrgeizig.

Die Älteren unter uns *hüstel* verbinden den Bolero sicherlich auch mit dem fast legendären Film „Zehn-die Traumfrau“, grundsätzlich ein extrem langweiliger Film, aber durch die mit dem Bolero unterlegten Szenen seinerzeit ein Erotikknaller. Und wer hätte danach nicht mal gerne mit dem Bolero im Hintergrund … ein gutes Gespräch geführt?

Mein persönliches Highlight jedoch ist –wie schon mal im Blog erwähnt- die eistänzerische Umsetzung des Themas durch Jayne Torvill und Christopher Dean 1984 bei Olympia in Sarajevo, ich hab das Video seither schon dutzende Male gesehen und finde es immer wieder großartig. Nicht nur ich, denn in der B-Note für den künstlerischen Wert gaben die Richter seinerzeit neun Mal die 6,0… wunderbar!

14 Kommentare leave one →
  1. 18. März 2009 16:22:28

    Seit einigen Tagen übt eine Dame hier im Haus den Querflötenpart. Durchaus auch in angenehmer Qualität. Allerdings ist mein Bolero-Hunger derzeit gestillt😉.

  2. 18. März 2009 16:32:21

    Für mich ist eine der besten Adaptionen (oder auch Variationen) des Boleros von Ellen Foley. Und zwar auf dem Album „Spirit of St. Louis“. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber der Titel heisst „In the Killing Hour“. Bei mir funzt das Real Player Plugin nicht, probieren Sie es mal bei Amazon USA, nur dort kann man in die Titel reinhören.

    Dieses Album und Foley’s Album „Nightout“ wurden übrigens vorletztes Jahr remastered und sind u.a. bei Amazon D zusammen für happige 44 Euro erhältlich. Ich denke das interessiert Sie, da Sie wie ich ein Faible für diese grossartige Sängerin haben😉

    Ich habe vor einer Stunde beide CDs gekauft, weil meine LPs schon ziemlich verkratzt sind vom vielen Anhören😦

    • 18. März 2009 19:56:10

      Herr Phil, selbstverständlich befinden sich beide Alben seit geraumer Zeit in meinem Besitz. Genauer gesagt, seit exakt zwei Tagen später, nachdem Sie sie mir schon mal empfohlen haben.
      Und das zu Recht!

  3. 18. März 2009 16:36:44

    Äh, ich vergass – hier der Link zum Reinhören: http://www.amazon.de/Spirit-St-Louis-Ellen-Foley/dp/B00001NFLJ

  4. 18. März 2009 16:57:16

    Bolero hörte ich das erste Mal vor 30 Jahren und wissen Sie wo? Bei Holiday on Ice! Schon damals gern auf Eis gespielt.

  5. cajarore permalink
    18. März 2009 20:16:44

    Ich bin zwar auch schon älter🙂 aber an zehn – die traumfrau kann ich mich nun gar nicht erinnern… hab ich da was verpasst?
    Wenn ich den bolero höre, dann fällt mir allerdings immer sofort diese szene aus dem italienischen zeichentrickfilm ein, an dessen namen ich mich leider gerade gar nicht erinnern kann…
    da „marschieren“ tiere zum klang des boleros – und machen die evolution bis zum menschen mit… und enden in kreuzen, oder so.
    lange nicht mehr gesehen, den film, aber ich kriege immer noch eine gänsehaut, wenn ich an diese szene denke🙂

    • 19. März 2009 07:27:08

      Den Namen hätte ich jetzt allerdings gerne gewusst, weil es
      a) interessant klingt und
      b) noch interessanter, wenn es bei Dir immer noch Gänsehaut auslöst.

      Nein, nichts verpasst, aber noch ein Stichwort, vielleicht klingelt es dann: Bo Derek.

  6. 19. März 2009 22:21:04

    Jayne Torvill und Christopher Dean waren wirklich fantastisch. Ich saß mit offenem Mund vor dem Fernseher, wie jetzt vor dem Video.

    • 20. März 2009 07:50:53

      Geht mir immer wieder genauso. Ich glaube, was Besseres gabs im Eistanz auch nie wieder.
      Sicher auch Gutes, aber nicht sowas.
      Ich habs ja auch live gesehen und war genauso … erstaunt … begeistert.

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