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Wie aus Notlösungen Ideallösungen werden

6. August 2009

Ponyhofcontent, das x oben rechts, wenn es Ihnen zu viel wird. Aber das wird wohl erstmal das letzte Mal sein, weil: alles ist schön.

Zugegeben, ich war etwas skeptisch -um es vorsichtig zu formulieren- über den Umzug vom Ritz-Carlton-Prosecco-Treff ins eher rustikal-ländliche Ambiente von Bauer R. (und glauben Sie mir, das ist schon sehr vorteilhaft ausgedrückt🙂 )
Aber nachdem wir heute endlich eine Koppel zugeteilt bekamen, die etwa dreimal so groß ist, er eine doppelt so große Terrasse vor der Box hat (Südseite) und dort oben die ganze Woche nur eine einzige Pferdebremse bisher meinen Dunstkreis erflogen hat, muss ich sagen, der Umzug sollte wohl so sein.

Was soll ich mit einem Luxus-Ebbe-Flut-Reitplatz im Sommer, den ich wegen der Bremsenpest nicht benutzen kann und mit schönem Taunusgelände, aus dem ich erstmal 5 km rausreiten muss, bis ich die Bremsen loswerde und einer Koppel, die man nur nachts benutzen kann wegen… raten Sie mal… der Bremsen?
Und zusätzlich der feudalimperialistischen Herrschaft einer durch Heirat vermögend gewordenen Psychopathin ausgeliefert bin? Nä, das wäre auf Dauer ohnehin nichts für mich gewesen. Der Herr Curi0us hat Recht: Reitställe, die von Frauen geleitet werden, bergen immer ihre ganz besondere Problematik, insbesondere, wenn sie nicht von Sachverstand unterlegt sind, sondern nur vom Vermögen des Gatten, der der Dame des Hauses ein Spielzeug zur Verfügung stellt, damit sie tagsüber „unter“ ist. Und dankbar.

Der Bauer R. hingegen ist einer von altem Schrot und Korn. Nicht viel reden, machen. Das kann ich gut, auch wenn Sie es nicht glauben. Und da ich der hessischen Mundart bei Bedarf durchaus mächtig bin, kommen wir auch sehr gut zurecht, der Bauer R. und ich. Das Repräsentative mit den weißen Southfork-Zäunen ist entbehrlich und die goldenen Kugeln auf den Röver&Rüb-Boxen ebenfalls. Zumindest fürs Pferd. Und das ist es, worauf es ankommt. Immerhin lebt ER dort 24 Stunden am Tag, nicht ich. Und ich fahre nicht mehr 20 km pro Strecke, sondern nur noch 7. Nicht unwesentlich in Zeiten von Shell-Spritpreisen…

So, das wars dann erstmal mit Ponyhof, back to business as usual.

4 Kommentare leave one →
  1. 6. August 2009 18:22:27

    habsch ja gsagt, wer weis wozu das gut is! Wohlsein!

  2. 6. August 2009 22:05:41

    Hach.. ich mag es ja, wenn man mir recht gibt..😀

  3. 7. August 2009 01:53:46

    Alles wird gut. Prima.

  4. bhuti permalink
    7. August 2009 19:44:01

    Wie meine Kollegin Erika sagen würde: Alles ist für irgendwas gut😉

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