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Und alle so: „Yeaahh!“ – die Nullnummer der Frau Bundesmerkel

19. September 2009

undallesoyeaahh

mit freundlicher Genehmigung von Frau Frauenfuss

Was wäre der von Spiegel Online so ungeschickt als „Flashmob-Terror“ bezeichnete Flashmob auf dem Hamburger Gänsemarkt für eine grandiose Gelegenheit für Frau Bundesmerkel gewesen, sich die Sympathien derer zu erarbeiten, die entweder keine besonderen oder auch gar keine für sie haben. Zumindest hätte sie demonstrieren können, dass sie doch etwas von dem hat, was man bei ihr nicht vermutet: Humor. Das hätte sie zwar nicht politisch, doch aber menschlich nach vorne gebracht. Ich zumindest hätte ihr Anerkennung gezollt.

Von der Aktion unterrichtet war sie um Vorfeld, aber daraus gemacht hat sie nichts. Statt mit einem leidenschaftlichen „Yeaahh!“ zum Beispiel geich zu Beginn ihrer Rede den „pubertären Störern“ den Wind aus den Segeln zu nehmen, entschied sie, „professionell“ damit umzugehen und das einfach zu ignorieren und ihre wie üblich von Leidenschaftslosigkeit geprägten auswendiggelernten Ansprachen abzuspulen. Ein Bill Clinton oder ein Barrack Obama hätten sich diese Chance nicht entgehen lassen, die Sympathien der alternativ demonstrierenden Jubler auf seine Seite zu ziehen. Wäre das nicht großartig gewesen, wenn Frau Merkel ihre Rede damit beendet hätte „Und alle, die mich am 27. September wählen, rufen JETZT bitte YEAAHH!!“ ??

So hat sie nur wieder demonstriert, dass Politik in Deutschland ignorant, starr und unbeweglich ist. Und darüberhinaus auch noch, dass die Medienberater, die unseren Staatsersten zur Seite gestellt werden, keine Ahnung haben, wie man Gelegenheiten nutzt.

4 Kommentare leave one →
  1. 5. Oktober 2009 11:03:02

    Politik in Deutschland ist in der regel leidenschaftslos. Und wenn die Reden nicht ausgezeichnet sind durch einen Mangel an Leidenschaft, dann haut man lieber gleich ne Schippe Aggression rein.

    • 6. Oktober 2009 16:14:56

      Und diese Leidenschaftslosigkeit ist genau der Fehler. Wissen Sie -auch auf die Gefahr, mich unbeliebt zu machen- wenn der Gysi nicht so aus der völlig falschen Ecke wäre.. der kann das nämlich sehr gut, dem muss man einfach zuhören, wenn er spricht. Schade, dass er das „gewisse Etwas“ so verpulvert.

  2. Nico permalink
    6. Oktober 2009 16:06:18

    Verdammt, eigentlich wollt ich das Bild auch verwenden, wusste aber nicht an wen ich mich dafür wenden musste🙂

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