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The End of Universaltwitterismus oder das Übel mit der Timeline

13. Oktober 2009

twitter-tot

Nun gehöre ich nicht zu den A-Twittern mit fünfstelligen Followerzahlen, auch nicht zu den B-Twitterern mit den vierstelligen Followerzahlen, ich werde nie gefaved und in twitkrit besprochen – also ich bin eher der V-Twitterer. V wie verzichtbar.

Dementsprechend geht mir dieser Psychostress mit einer trotz weniger Verfolgten noch relativ kleinen Timeline auf die Nerven.
Man liest von allem ein bißchen, von nichts was genaues. Oberflächliches Nachlesen, hier mal ein Klick, da mal ein Klick. Und natürlich gibt es superinteressante Twitterer und natürlich könnten man Tausenden folgen. Man kann es aber auch lassen. Und nur denen folgen, die wirklich außerordentlich gut sind und die man einfach lesen möchte, weil sie einem gut tun und dann die, die man vielleicht schon persönlich kennt, mit denen man kommuniziert, die man einfach bei sich haben will. Trotz räumlicher Entfernung an ihrem Leben mehr als nur ein Telefonat oder einen kurzen Mailwechsel füllend ab und zu interessiert ist.

Als „Werbeplattform“ für die Blogs brauche ich Twitter auch nicht. Wer bei mir liest, tut das schon länger und schaut immer mal rein (oder auch nicht), neue Leser bringt das nicht, muss es auch nicht. Diese automatische „New Blogpost“-Funktion ist aber ganz praktisch. Man spart sich das umsonst Schauen. Wenn man twittert.

Irgendwie wird mir gerade wieder so folkloristisch. Die Blogzeiten waren … haltbarer. Ich kann mich heute noch an diverse Blogartikel aus längst vergangenen Zeiten erinnern, aber fragen Sie mich nicht nach einem Tweet von gestern. Doch, einer fällt mir gerade ein, von @rrho – sogar gefaved hab ich den. Als einen von wenigen. Ganz in den Anfängen.

Schön, daß sich das Kind schon in diesem zumindest sprachlich weitgehend vordiskursiven Alter mit Foucault beschäftigt. Schade um das Buch.

Selbst das Faven macht nicht richtig Spaß, weil entweder ich kann bei einem User wie @Vergraemer oder @haekelschwein oder @peterbreuer 99 von 100 Tweets faven, dann ist es aber auch nichts mehr Besonderes oder ich brauche schon wieder viel zu lange, um zu entscheiden, wenn ich gefiltert faven will. Und dann galoppiert mir vor lauter Überlegen wieder die Timeline davon. Dilemma. Und diese ganzen vielen Leben zu verfolgen verkürzt meins. Und ich hab nur das eine. Und spüre mich gerade wie wild durchhetzen. Ungesund. Und universaldilettantischtwitteristisch.

Darum habe ich beschlossen, meine Timeline auf ein für mich erlebbares Maß zu beschränken. Dem werden viele zum Opfer fallen, die meisten werden es nicht mal merken, die wenigsten wird es wirklich interessieren und sehr Vereinzelte nehmen es vielleicht persönlich. Ist es nicht. Das heisst nicht, dass sie uninteressant sind oder nicht lesenswert, ich hab einfach nur zwei Augen und ein Hirn und der Tag inklusive Nacht nur 24 Stunden und ich kann insbesondere den dann nicht mehr Verfolgten nicht die Aufmerksamkeit widmen, die ihnen im Grunde ja zusteht. Und nur so tun als ob, ist auch nur .. halbgeil.

Den dementsprechenden Followerschwund werde ich heroisch ertragen, ich verstehe es ja. Da ich aber auch in keine Charts einziehen wollte oder mich die Angst quält, aus welchen rauszufliegen, ist das alles sekundär. Ich will wieder mehr bloggen. Ganz altmodisch und rückständig. Und wieder mehr Blogs lesen. Und Zeit genießen. Nicht vorbeifliegen sehen.

Für den 140-Zeichen-Junkie war das jetzt zum Beispiel schon alles wieder zu langweilig. Oder? Naja. Egal.
Das Schöne ist ja, dass ich mich auf die Verfolgten (wie das immer klingt!) ja auch verlassen kann. Ich werde nichts für mich Interessantes verpassen, sie retweeten es sicher. Oder haben Links dazu. Auch sehr angenehm und bequem, ich lasse quasi von berufenen Twitterern vorsortieren. Praktisch, das.

Das Interessante aber ist, dass dieses Posting wahrscheinlich nur die lesen, die es ohnehin gelesen hätten und die ich auch weiterverfolge und die gar keine Erklärung brauchen. Ich müsste mich schon sehr täuschen, wenn hier viele aufschlagen würden, die aus meiner Timeline verschwinden. Denn so weit geht das Interesse beim Gros eben nicht. Und damit wäre ich ja dann auch in meiner Einschätzung bestätigt. Verstehen Sie, was ich meine? Die, die mein Getwittere vorher nur halbinteressiert verfolgt haben, haben an Blogpostings wahrscheinlich weniger Spaß. Ist nicht so … konsumfreundlich.

Also wird es so enden, dass bis auf ganz wenige Ausnahmen (vom @Vergraemer, von @peterbreuer und vom @Haekelschwein kann ich aus unterhaltungstechnischen Gründen einfach nicht lassen) die Verfolgten mir folgen. Im eher kleineren Kreis. Twitter ist super, informativ, unterhaltsam, rasant, immer vorne dabei – keine Frage.
Aber ich hätte mal gerne wieder einen LFA. Und ich kriege eine Blogkochshow. Wissen Sie was? Das war der Auslöser. Für das hier. Morgen ist Entfollow-Wednesday.

78 Kommentare leave one →
  1. 13. Oktober 2009 16:11:55

    Gelesen. Genickt.
    Bin auf die Blogkochshow gespannt.

    (Was ist ein „LFA“?)

    • 13. Oktober 2009 16:15:54

      Der Lazy Friday Afternoon, das war eine mal regelmässige Veranstaltung unter Bloggern, online, mit Rätseln und Cocktails und extrem viel Spass. Das kann man kaum erklären, da muss man dabeigewesen sein. Es war wunderbar.

      • 13. Oktober 2009 16:29:29

        Auch gelesen.
        Auch genickt.
        Wenn Blog -KOCH- Show weniger „Koch“ enthielte, hach, aber naja, ich schau mal.
        LFA war cool und würde ich gern mal wieder machen, wird ja grad Winter und kühl und da passt das bestimmt mal rein…
        Hauptsache Sie bleiben im Netz Madame, wo, wie mit welchen Followings oder auch nicht, ist mir im Grunde egal. Lesenswert genügt mir, ob hier oder in 140 Zeichen.🙂

        • 13. Oktober 2009 16:34:49

          Kochen kann ich doch auch nicht, aber das macht richtig Spaß, die Aktion. Darum geht es. Und vor allem, es findet eben auch zum Teil im realen Leben statt. Mit Leuten, die das essen müssen, was ich gekocht habe😉

          Der LFA ist anscheinend doch nicht vergessen… hm.

          • 13. Oktober 2009 18:53:13

            Ich kann, will und werde nicht kochen, dafür gibt’s Männer! Klappt seit Jahrzehnten!😉 LFA ist prima und Dezember klingt gut…

            • 13. Oktober 2009 20:51:42

              Sie haben den Dreh raus!
              Und das mit dem LFA ist beschlossene Sache und so habe ich ausreichend Zeit, um einen vorzubereiten. So gut wie seinerzeit Herr GPunkt kann ich das zwar nicht, aber im Zeugnis stünde auf jeden Fall „hat sich bemüht“. Ich freu mich schon!

    • 13. Oktober 2009 16:20:13

      Oh ja, ich hatte mich grad vor ein paar Wochen gefragt was eigentlich aus den LFAs geworden ist. Ich war ja leider nur bei zweien. Jetzt wo ich Freelancer bin…

      Sie twittern es doch hoffentlich, wenn es wieder einen gibt. Ich bring auch Mojito mit!
      http://www.twitpic.com/d25q1

      • 13. Oktober 2009 16:28:08

        JA!!!! Sie vermissen es auch! Vielleicht sollte ich einfach mal einen veranstalten und sehen, was und wer passiert🙂

        • 13. Oktober 2009 16:35:12

          Bin ich grundsätzlich bei. Ich fürchte aber, für diesen Freitag muss ich leider absagen. Oberhausen, Boys in Brown und so.

          • 13. Oktober 2009 16:37:13

            Keine Sorge, den kündige ich längerfristig an. Wohl im Dezember oder so. Und wenn einer versteht, dass die Boys in brown vorgehen, dann ja wohl ich!

    • 13. Oktober 2009 16:31:04

      man könnte den LFA auch via Twitter machen, oder?

      • 13. Oktober 2009 16:36:01

        Nee, das kommt mit den Cocktails und den Ratebilder nicht so gut. Und dann irrt man in der Timeline umher und die Auswertung… nee, hören Sie mir auf, LFA ist ein Blog-Event.

  2. 13. Oktober 2009 16:16:45

    *Uhm* Ich erinnere mich noch, wer mich erst zu Twitter gebracht hat. Und ich wäre bestimmt nicht hierhergekommen, wenn ich nichts vom neuen Blogpost gelesen hätte, ganz bestimmt nicht. Vieles, was getwittert wird, ist fürwahr uninteressant, die Dinge, die mir gefallen, retwittere ich, damit landen sie dann automatisch als archivierte Tweets auch bei mir im Blog, und brauchen entsprechend auch nicht gefaved werden- und sind zudem auch noch besser auffindbar, weil sich so ein Blog einfach besser als Twitter durchsuchen lässt.
    OK, das sind nun auch mehr als 140 Zeichen geworden, tschuldigung.

    • 13. Oktober 2009 16:21:49

      Ich erinnere mich gut🙂
      Und ich sage ja, twitter hat viele, viele Vorteile. Der eine davon, nämlich das automatische Blogposthinweisdingens, das lass ich auch. Aber dann lesen es eben nur die, die mir aus Interesse noch followen und nicht entschwunden sind, weil ich ihnen vielleicht nicht -mehr- followe oder eben die, die es schon vor twitter gelesen haben. Oder was weiß ich.

      Und tweets mit #fcsp, die gibt es ohnehin weiter😉

  3. 13. Oktober 2009 16:18:14

    Sehen Sie, ohne Twitter hätte ich den Post erst heute Abend im Feedreader gelesen, so bin ich jetzt schon hier. Würde ich noch mehr Menschen folgen, wäre mir das womöglich durchgerutscht. Ich versteh Sie da völlig.

    (Und überhaupt, ohne Twitter würden wir uns ja gar nicht „kennen“, Madame! Twitter ist das superste überhaupt. Gleich nach dem HSV.)

    • 13. Oktober 2009 16:23:05

      Frau Pleitegeiger, an mein braunweißes Herz! Benachrichtigung bleibt und künftig habe ich viel mehr Zeit, in anderen Blogs rumzuhupen😉

      • 13. Oktober 2009 16:30:39

        Das laß ich mir doch nicht zweimal sagen, ich eile!
        Und ich freue mich schon sehr auf Ihr äh… Hupen. (Ich möchte nicht wissen, was die anwesenden Männer gerade lesen ;-))

  4. 13. Oktober 2009 16:21:27

    Hui, da haben wir gerade gleichzeitig über Twitter gebloggt. Konträrer, wie es vielleicht nicht gehen kann, auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick verstehe ich Sie aber nur zu gut.

    In anderen und in meinem Blog vermisse ich Sie schon seit Längerem als kluge, humorvolle und aktive Kommentatorin. Wenn die Twitterbeschränkung bedeutet: wieder mehr Zeit für Blogs, dann freu‘ ich mich über die Entscheidung.

    Ich persönlich mag ja beides gern, Twitter UND Blogs.

    • 13. Oktober 2009 16:24:21

      Ich mag auch beides gern, aber man kommt ins Verzetteln. Also nicht man, sondern ich. Und genau das bedeutet das, dass ich eben mehr Zeit auf meinen Lieblingsblogs verbringen kann. Statt immer nur drüberzuhuschen…🙂

      • 13. Oktober 2009 16:33:10

        Jo, ich habe gestern ja auch gerade getwittert, dass ich alleine 675 Feeds verfolge – insofern verstehe ich das Problem, dass der Tag nur 24 Stunden hat ja durchaus. Irgendetwas wird immer vernachlässigt, entweder die Timeline läuft voll (während ich das hier schreibe schon wieder 15 neue Tweets…), oder man kommt bei den ganzen Blogs, Newsseiten und änlichem nicht mehr hinterher. Bei den Netpirates sinds auch schon wieder über 100 ungelesene Mails… help!

        • 13. Oktober 2009 16:39:05

          Da, genau das! Und ich ziehe mich jetzt eben auf das für mich Wesentliche zurück.🙂

  5. 13. Oktober 2009 16:23:12

    Ich sehe schon gewisse Ähnlichkeiten, wobei Du mehr umsetzen willst, als ich.. aber wie ich schon schrieb, ich nehm Dich zum Vorbild und harre mit Spannung, ob ich überlebe oder nicht.. und selbst wenn nicht, ich könnte es verstehen und würde zumindest nicht zu den „persönlich Nehmern“ gehören..
    LFA = Landesamt für Arbeitsschutz ? (das sagt u.a. zumindest Wikipedia)🙂

    • 13. Oktober 2009 16:26:18

      Nachtrag.. ich vergass schon wieder.. wir Siezen uns ja.. *Asche auf mein Haupt*
      Ich schreibs gleich 1000 mal an die Tafel hinter mir.. „Jekylla immer mit SIE anreden, Jekylla immer mit SIE anreden…“

      • 13. Oktober 2009 16:28:45

        Bei twitter verzeihlich, hier weht wieder ein anderer Wind😉

        • 13. Oktober 2009 18:02:16

          Sie haben mich ja auch geduzt, Sie! Unmöglich! Aber.. Respekt.. wenn ich Deine und meine Kommentare zu einem vergleichbaren Thema anschaue, dann könnte man richtig Minderwertigkeitskomplexe bekommen..😉

    • 13. Oktober 2009 16:27:07

      Lazy Friday Afternoon. Wenn Du das als suchbegriff hier eingibst, findest Du das. Vor allem, wo viele Kommentare sind. Das war wirklich lustig. Wahrscheinlich kann man es nicht reanimieren, aber sowas in der Art will ich wieder. Oder die XXBEs!!! Eben solche Aktionen.

  6. 13. Oktober 2009 16:24:34

    Schöner Text – und sehr wahr…

    Was ich mir manchmal wünsche, ist ein twitter-client, in dem man seine follower in „gruppen“ einteilen kann… als beispiel, wenn ich sankt pauli über den stream verfolge, schalte ich dann nur die st.pauli-gruppe ein, allen anderen folge ich zwar noch, kriege sie aber nicht mehr auf meiner timeline mit.
    Dann müsste man sich keine gedanken mehr über das entfolgen machen – je nach zeit oder interesse „packt“ man seine verfolger in verschiedene gruppen.

    vielleicht gibts sowas ja auch schon?

    • 13. Oktober 2009 16:25:50

      Das gibt es schon, habe ich gerade letztens gelesen. Fragen Sie mal Herrn @textundblog, ich wette, der weiß, was und wo!

    • 13. Oktober 2009 16:35:00

      Ich glaube, Tweetdeck hat diese Funktion implementiert. Benötigt aber Adobe Air, um als Desktop-Client zu laufen. Einfach mal nach TweetDeck googeln. LG, WilderKaiser

    • 13. Oktober 2009 16:38:45

      Richtig, Tweetdeck kann Gruppen. Das ist wirklich ideal. Und man kann diese Gruppen einmal an einem Rechner anlegen und dann von überall auf dieses Profil zurückgreifen. Ohne Tweetdeck könnte ich mir die sinnvolle Nutzung von Twitter (bei Verfolgung sehr unterschiedlicher Nutzer) gar nicht mehr vorstellen.

    • 13. Oktober 2009 16:39:20

      DestroyTwitter kann´s auch. LG, WilderKaiser

    • 13. Oktober 2009 16:48:26

      Tja Carlos, didn’t I tell you?🙂

  7. 13. Oktober 2009 16:28:57

    Twitter ist wie vieles andere im Web ein Zeitfresser. Google-Wave schon ausprobiert? Der Zeitfresser schlechthin.

    Mir gehts ähnlich. Soviele tolle Twitterer. Ich hab aber nur zwei Augen und ein Gehirn. Missen möchte ich es trotzdem nicht. Twitter ist so ein bisserl der Fliegenleim für die Blogs😉

    Mir sind Blogs einfach lieber. Da kann ich mehr Unfug machen, meine Meinung in epischer Breite unter Volk bringen und meine Meinung ggf. ändern weil in den Kommentaren Platz ist um mich zu überzeugen.

    Ich stehe auf bloggen. Das ist der einzige Grund warum ich gerade den ganzen Zirkus veranstalte. Foto gg. Schoko tauschen oder die BlogKochShow – das kann nur ein Blog.

    In diesem Sinne. Fliegenleim!

    • 13. Oktober 2009 16:49:37

      Und genau die Blogkochshow war der Gedankenanstoss. Weil die spontane Freude drüber mich hat nachdenken lassen, was mir eigentlich wirklich Spass macht. Nämlich genau DAS, Schnucki!

      • 13. Oktober 2009 18:04:52

        Na, ob das bei der Umsetzung dann auch noch Freude ist…😉

        • 13. Oktober 2009 20:50:23

          Das war bei der Premiere so und das wird beim Reload ebenso, das weiss ich🙂

  8. 13. Oktober 2009 16:29:10

    Ich bin jetzt ein Vierteljahr bei twitter. Ich habe die, denen ich folge, nach strengen inhaltlichen oder in Ausnahmen persönlichen Kriterien ausgewählt, sodaß meine timeline relativ interessant geblieben ist. Ich gebe aber zu, reine Konsumhaltung ist zu wenig, um daran Gefallen zu finden, und so betreibe ich ein ebenso umfangreiches wie selektives Datamining zum Thema
    Literatur, zu (linker) Politik, Menschenrechten und einigen Wissenschaftsthemen. Twitter ist ein sich entwickelnder Diskurs, weniger etwas für die Aufbewahrung von Dauerhaftem. Ich fave nix, allenfalls die eigenen Ankündigungen meiner Rezensionen im Blog. Ganz grundsätzlich, denke ich, nichts im internet – oder spezifischer im Web 2.0 – muß sein, alles ist verzichtbar, wenn man denn verzichten will. LG tinius oder auch @bibliophag

    • 13. Oktober 2009 16:51:25

      Sehen Sie, Herr tinius, genau das. Diese Strenge hätte ich gleich an den Tag legen sollen. Andererseits, ein paar „Bekanntschaften“ wären mir dann doch entgangen, über die ich jetzt sehr froh bin. Aber dgenau ie werden mir bleiben, da bin ich sicher.

      Ach ja: schön, Sie mal wieder hier zu sehen!

      • 13. Oktober 2009 17:21:19

        Ihr Blog ist weiterhin im feedreader.😉 Und auch über wp abonniert.😉 Ja, ich hatte nette persönliche Unterhaltungen mit Menschen, die ich davor nicht kannte, aber viele stammen dann doch aus dem Bereich Buch/ Buchhandel/ Autoren/ Leser/ Rezensenten/ Verlage. LG tinius

        • 13. Oktober 2009 17:22:48

          Sind Sie zufällig am 17.10. auf der Buchmesse?

          • 13. Oktober 2009 17:38:25

            Nein. Ich war noch nie auf der Buchmesse. Erstens fehlt das Geld für die Anreise, zweitens sind Unterkünfte zu Messezeiten wohl ein Problem.😉

  9. 13. Oktober 2009 16:30:30

    Den Verfolgungsabbruch-Mittwoch* feiern Sie dann zwei Tage spaeter beim LFA? Faende ich gut, war schon lange keiner mehr. Vielleicht kriegt man dann ganz alte Namen auch wieder an die Tastatur. Ich denke da an einen Punkt, beispielsweise.

    *Heisst eine Schwangerschaftsunterbrechung dann Babyentfollowen?

    • 13. Oktober 2009 16:52:39

      Etwas mehr Vorankündigungs- und Vorbereitungszeit wird es brauchen. die ewig gestresste Madame Elle wird es wohl auch nicht schaffen, aber den Herrn GPunkt sollte man wirklich mal versuchen, wiederzubeleben.

      Ooooch, der war aber…. ooch…

  10. 13. Oktober 2009 16:31:53

    Tja, Twitter ist ein wunderbares Tool, um Zeit zu vernichten. Es kommt so vogelgleich unschuldig daher und reißt dann als Hai immer größere Löcher in das Zeitbudget. Aber keine Angst, ich folge Ihnen. Unauffällig. (LFA – Leisure Friday Afternoon. Oder?) LG, WilderKaiser

    • 13. Oktober 2009 16:53:33

      Lazy. Waren Sie nie dabei? Ich dachte. Aber Sie sollten. Wenn es dann soweit ist.
      Den Hai mit dem Tweetie im Maul fand ich daher besonders passend…

  11. 13. Oktober 2009 16:35:31

    Bravo! Ich habe ja unlängst ohne Ankündigung meine Liste dezimiert. Denn von den Menschen, die mir wichtig sind, möchte ich eben doch mitbekommen, was sie twittern.

    Und bloggen macht sowieso viel mehr Spaß. Ich hoffe nur, die alten Kommentarmassen kehren irgendwann wieder zurück…

    • 13. Oktober 2009 16:54:02

      Das kann gut sein. Ich kommentarmasse sicher dann auch wieder mehr, seien Sie gewarnt!!!

  12. 13. Oktober 2009 16:36:07

    Ach, L steht für Lazy. Sag das doch jemand!🙂

  13. sparschaeler permalink
    13. Oktober 2009 16:39:44

    mal ne frage zwischendurch, was ist eigentlich dieses twitter?

  14. 13. Oktober 2009 17:51:35

    Sind wir Seelenverwandte??? Zum Thema habe ich gerade auch was in der Pipeline; kann es aber erst heute Abend posten :-O

  15. 13. Oktober 2009 17:56:35

    Liebe Frau Jekylla, Sie sprechen mir aus der Seele. Die von Twitter ausgelöste Interessenstreuung hat mich jüngst in eine wortkarge Phase gestürzt. Womöglich sollte ich mir an ihnen ein Beispiel nehmen, wobei ich Microblogging nach wie vor als eine faszinierende Idee empfinde.

    • 13. Oktober 2009 20:49:01

      Ich sehe, ich bin nicht allein. Und ich finde Microblogging auch faszinierend und vor allem, was so durch Twitter bewegt wird. Andererseits… naja, eben andererseits..

  16. 13. Oktober 2009 22:57:34

    Ich bin hier gerade wirklich ziemlich errötet. Hier so zitiert zu werden!

    Für mich ist Twitter derzeit auch deshalb so wichtig (und Blogs nur am Rande von Bedeutung), weil ich schlichtweg nicht dazu komme; die wenige Zeit, die ich am Schreibtisch verbringen kann, soll nicht ganz (und das könnte sie leicht) fürs Lesen der vielen tollen Blogs da draußen draufgehen. Bei Twitter hingegen lese ich (zuviel) auch unterwegs und schaue gelegentlich in den einen oder anderen Link hinein.

    • 14. Oktober 2009 05:15:18

      Ja, auf der einen Seite ein Zeitfresser, auf der anderen Seite ein Zeitsparer, zumindest auf den ersten Blick, was die Alternative „Blogs“ angeht. Und den Unterwegs-Faktor. Aber ich ertappe mich in letzter Zeit öfter dabei, dass mir 140 Zeichen nicht reichen. Und während ich noch überlege, wie ich es kürze, habe ich keine Lust mehr, es zu kürzen.

      Ihren Tweet musste ich einfach zitieren, ich konnte nicht anders.

  17. 14. Oktober 2009 05:16:13

    Nach der 3. Entfollowung bekommt man sogar eine gewisse Routine und die Feelings plätschern so dahin. Man kennt sowas ja von der eigenen Fußballmannschaft. Wenn sie dauernd absteigt gehörts irgendwie dazu. Irgendwann möchte man vielleicht gar nicht mehr aufsteigen, weils ja doch nichts bringt. Und lieber ein Ende mit Schnecken, als Schnecken ohne Ende… äh…

    • 14. Oktober 2009 05:24:08

      Toll. Ihnen wollte ich eigentlich weiter folgen und hab Sie in Reihe mitentfollowed im Entfollowwahn. Sie jetzt aber aus Versehen. Und jetzt gehts nicht mehr zurück.

      Das fängt ja gut an heute.

      • 14. Oktober 2009 05:25:45

        Dass ich aber auch immer gleich beleidigt bin. So früh am morgen. Kommen Sie, wir tun so als wär nichts gewesen.

  18. 15. Oktober 2009 01:12:56

    Mir geht es wie Markus. Ihre witzigen, pointierten Kommentare fehlen mir in den diversen Blogs. Weniger Twitter = mehr bloggen hört sich gut an!

    • 15. Oktober 2009 05:26:25

      Bisher bin ich emotional sehr einverstanden mit der Entscheidung.

      Ich muß gerade bei Ihnen auch sehr viel nacharbeiten, nicht nur überfliegen.

  19. 15. Oktober 2009 08:48:10

    Spannend, dass wir wieder gleichzeitig in die gleiche Phase gehen. Ich bin auch schwer am Entmisten in meiner Timeline. Und komm langsam wieder ins Bloggen rein.
    Aber: so viele Kommentare wie Sie hier hast, werde ich wohl nie bekommen. Außer wenn es um Gobi Todic geht.

    • 15. Oktober 2009 08:57:32

      Oder um Barbara Schöneberger…

      Stimmt, hatten wir öfter mal. Duplizität der Entwicklungen. Die „blogmüde“ Phase mit Twitter gefüllt, aber auf Dauer… ?

  20. 15. Oktober 2009 14:23:26

    Ich habe es aufgegeben, über Twitter nachzudenken. Richtig twittern, falsch twittern. Scheiß drauf. Aber Du hast recht: Bloggen ist deutlich schöner.

    • 15. Oktober 2009 14:28:56

      Und das aus Deinem Munde Keyboard. Naja ok, so verwunderlich nicht, Bloggen kannst Du ja auch. Wobei, „Bloggen können“ klingt genauso blöd. Wie richtig und falsch twittern.

  21. 17. Oktober 2009 21:32:12

    Ach danke, jetzt nachdem Sie Leistungsmonster zugeben, dass es auch für Sie doch alles ein bisschen viel und manchmal zu flach ist, kann ich ja auch endlich zugeben, dass ich 20 Britneys auf einmal in der Timeline auch nicht wirklich mehr zu folgen vermag … das Alter, die Schulter … die Relevanz.

    Entfollowen Sie mich ruhig – Sie werden sehen, was Sie davon haben! ,-)

    • 17. Oktober 2009 21:36:32

      Ich glaube, twittersüchtig ist man erst dann, wenn man brit.neys zurückfollowed.

      Und mich werden Sie nicht los. Also ich Sie. Nicht.

  22. 17. Oktober 2009 21:47:43

    twittersüchhtig ist man erst dann, wenn man denen followed und sich wundert, warum die nix schreiben … also die Britneys.

    Ich werde Sie nicht los? Na warten Sie mal ab, wenn wir erst mal wieder kochen, showen und bloggen … ach, das wird ne Freude!

    • 17. Oktober 2009 21:50:07

      Die schreiben nix? Och.

      Es gibt nichts, zumindest nichts, was mir spontan einfiele, was mich dazu veranlassen könnte. Nicht mal die Tatsache, dass Sie im Gegensatz zu mir fotografieren und kochen können.
      Ich bin zwar leistungsbereit, aber im Ergebnis eine Enttäuschung. Ich lebe damit🙂

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