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Lucky! Aus! AUS, LUCKY!

29. Juni 2011

Der Hirtenhund namens Lucky! Aus! AUS, LUCKY! -ich höre es halt immer nahtlos so in einem Satz- ist auch gestern wieder eskaliert. Mehrfach und von über einen Zeitraum von.. morgens bis abends.

Eine Regel ist von seinem Verhalten übrigens nicht abzuleiten (danach wird man in Hundeforen nämlich gefragt, wenn es um Kläffer geht, habe ich gelernt!). Er kläfft, wenn er alleine ist, er kläfft aber auch, wenn Frau-/Herrchen zuhause sind. Er kläfft im Haus und er kläfft auch im Garten. Er kläfft, wenn er irgendwo Leute bemerkt, er kläfft aber auch, wenn niemand weit und breit in Sicht ist.

Habe gestern beim weltgrößten Buchversender ein preiswertes Exemplar des Werkes „Der schwierige Hund“ von Eberhard Trumler erstanden. Wie man in Hundeforumsexpertenkreisen munkelt, DAS Standardwerk zum schwierigen Hund. Überlege noch, ob ich es zusammen mit einer Ansprache überreiche oder einfach wortlos. Alternativ wird in den Foren die Verwendung von zielgerichteten Wasserschläuchen empfohlen. Was sich schwierig gestaltet, wenn LuckyAusLucky hinter der Balkontürscheibe im Wohnzimmer sitzt.

Ich bin ja immer noch der Meinung, dass dieser Hirtenhund dort völlig unterfordert und deswegen komplett verhaltensgestört ist. Sein Kumpan, der grenzdebile Cockerspaniel, hat wohl ans Leben keine großen Ansprüche, ich bin schon froh, wenn er einmal die Stunde mit der Pfote zuckt, ansonsten könnte man ihn für ausgestopft halten. Taub scheint er auch zu sein, sonst könnte er LuckyAusLucky nicht ertragen. Ein Hirtenhund gehört meiner Meinung nach nicht tagsüber allein in ein Haus gesperrt und am frühen Abend in einen mittelgroßen Einfamilienhausvorgarten entlassen. Befürchte allerdings, dass Einlassungen dieser Art bei dem mittelalten Ehepaar nicht sonderlich gut ankommen.

Ich könnte ihnen ja anbieten, den armen Lucky öfter mal mit den Stall zu nehmen, da hätte er, wie die vielen anderen Hunde dort, auf jeden Fall mächtig Unterhaltung. Aber mich zusätzlich zum geliebten Senior und dem kleinen Thunderboy auch noch mit Lucky zu befassen… da könnte ich auch genausogut weiter fußballbloggen 😉

Überlege gerade, ob die Regel bei der Kläfferei vielleicht das uh-uuuh-uh-uhuh sein könnte? Dann hätten wir mehr gemeinsam als ich bisher vermutet hatte….

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6 Kommentare leave one →
  1. 29. Juni 2011 09:59:21

    Ja, unterfordert. Nimm ihn mit. Dann bringst Du ihn wenigstens kurzfristig dazu, wenigstens auf Dich zu hören!

    • 29. Juni 2011 10:44:37

      Sehe mich vor meinem geistigen Auge bereits über der Balkonbrüstung lehnen mit den Worten „Aus, Lucky! AUS!“ 😦

  2. Chef :o) permalink
    29. Juni 2011 12:02:05

    Klasse! KLASSE! Weitermachen … 🙂

  3. 29. Juni 2011 14:30:09

    Ist es ein Hütehund, Border & Co., oder eher ein Herdenschutzhund?

    Unterforderung und mangelnde Kopfarbeit könnte eine Möglichkeit sein.

    Die Frage nach gesundheitlichen Probleme steht auch im Raum.

    Trumler ist ein Anfang.

  4. 30. Juni 2011 10:23:37

    Nun, im Stall würde Lucky jedenfalls erst mal alle Pferde auf einen Haufen zusammentreiben und dann nicht mehr aus den Augen lassen.

    Und was das Buch betrifft: ist es schwer genug, dass es eine gezielte Wurfbahn und genauen Treffer zulässt?

    Tauben heißen übrigens Tauben, weil sie LuckyAus!Aus! nicht hören.

  5. Multe permalink
    1. Juli 2011 21:09:08

    Benutze Stein mit Balkontür, dann ist der Weg für den Wasserschlauch frei 😉

    Der grenzdebile Kumpane stell sich wahrscheinlich tot, ich vermute schwere Kindheit. Und Aus Lucky!Aus! ist bestimmt nur mitteilsam. Erkläre ihm Twitter, dann hat er was zu tun und er kann seine Kläfferei in Form von Tweets absetzen…

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