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HAPPY NEW YEAR 2013

1. Januar 2013

Für die Freunde der Pyrotechnik eins meiner Lieblingsvideo, zwar aus 2011, aber zeitlos.

Und ansonsten allen ein frohes, gesundes, spannendes, glückliches, zufriedenes Neues Jahr 2013. Ich hoffe, wir sehen uns wieder an dieser Stelle oder auch woanders.

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Kennen Sie Reader´s Digest?

3. Dezember 2012

Das sind diese Werbebriefe, mit denen Sie Bücher, CDs und wasweissichauchimmers bestellen können, diese kleinen Heftchen mit allen möglichen Artikeln drin, die nicht mal uninteressant sind und – mit den Gewinnspielen.

Betrüblicherweise hat Muddi das mit den Gewinnspielen angefangen und das Problem ist: die sind langwierig. Da kommt dann jede Woche ein Umschlag mit neuen Sachen drin, die man ausfüllen muss, wo man irgendwelche Sticker von einem Blatt abziehen muss und auf ein anderes draufkleben, wo man Gewinnmarken, Anrechtsmarken, Treuemarken auf riesengroße Blätter kleben muss, dabei aufpassen muss, dass man nicht aus Versehen eine Bestellmarke irgendwo hinklebt, weil man sonst Sachen bekommt, die man eigentlich weder braucht noch will und irgendwann muss man dann diese Riesenblätter in einen Umschlag prengeln und termingerecht zur Post bringen.

Sagte ich vorhin, es käme pro Woche ein Umschlag? Da hab ich gelogen, es kommen auch mal vier Umschläge. So geschehen also während Muddis Abwesenheit im Urlaub in den letzten drei Wochen. Selbstverständlich habe ich sofort zugesagt, als sie mich bat, auf jeden Fall drauf zu achten, dass ich den Umschlag für das Gewinnspiel, bei dem sie irgendwie schon im Halbfinale ist, rechtzeitig zurückschicke.

Problem: ich hab nicht erkannt, welches Spiel das Halbfinalspiel, ein komplett neues Spiel, ein andere Spiel oder nur eine Verlosung war. Ich bin ertrunken in Klebemärkchenblättern, fenstergroßen Blättern zum Aufkleben, Ankreuzen, Falten und dabei nicht den Überblick verlieren. Wehe dem, der bereits einen zweiten Umschlag öffnet, wenn er nicht schon den ersten fertig bearbeitet hat. Fehler! Sie verlieren sofort vollumfänglich die Orientierung und merken, wie Sie langsam dehydrieren. Das dauert nämlich alles total lange, weil Sie Angst haben, irgendein Märkchen oder ein Kreuzchen zu vergessen. Es winken ja immerhin 600.000 Euro oder 500.000 Euro oder/und ein Mercedes SLK und oder ein Sonderpreis in Höhe von 25.000 Euro oder … ich habs vergessen.

Ich habe die aber durchschaut. Die wollen einen zum Wahnsinn treiben. So, dass man aus Versehen  Bestellmärkchen aufklebt (denn der Gewinn ist unabhängig von der Bestellung – Muddi glaubt das jedenfalls, weil es da steht und bestellt nur selten was) in dem ganzen Wirrwarr und gleichzeitig an sovielen Spielen teilnimmt, dass man früher oder später entnervt aufgibt, weil man den Faden verloren hat. Oder die Lust. Oder die Nerven. Whatever comes first.

Mich haben sie jedenfalls nicht geschafft. Ich habe drei Wochen überlebt. Klebend, faltend, kreuzend. Wahrscheinlich nimmt Muddi jetzt an 11 verschiedenen Gewinnspielen teil, so viele Umschläge hatte ich und ich weiss nicht, welcher der richtige gewesen wäre. Nummer Sicher eben. Alle. Dann kann man keinen vergessen. Menschen aus anderen Berufssparten wie dem Rechnungswesen dürften da schon ohne diese Buchhaltermentalität aufgegeben haben. Ich glaube, damit rechnen die auch. Dass man den Verstand verliert und aufhört. Wo keine Teilnehmer mehr, da keine Preise. Aber nicht mit mir!! Und schon gar nicht mit Muddi!!

Aber ich habe Haßgefühle verspürt. Auf die Gewinnspielerfinder dieses Verlages. Ganz intensive sogar. Aber immerhin: für meinen unermüdlichen Urlaubseinsatz werde ich belohnt: sollte Muddi ins Finale kommen, darf sie zur großen Siegerparty und kann jemanden mitnehmen, Raten Sie, wer das sein wird. Ich natürlich. Ich freu mich total.

Erschrecken Sie nicht, ich bins bloss!

3. Dezember 2012

Und auch nicht nur mal eben so, sondern für länger.

Warum? Alle paar Jahre überdenkt man mal die Dinge in seinem Leben, die Raum einnehmen. Und ob sie zuviel Raum einnehmen und ob das gerechtfertigt, sinnvoll oder erforderlich ist. Es war mal wieder so weit. In erster Linie betrifft es „das andere Blog“. Ich hatte das zunächst ausgelagert von hier, weil einige meiner verehrten Leser mit Fußball nicht so wirklich viel anfangen wollten, also erschien mir die inhaltliche Trennung sinnvoll. Dass sich „das andere Blog“ dann als so zeitintensiv entwickeln würde, hätte ich nicht gedacht. Was allerdings weniger das Schreiben selbst betrifft, sondern die Recherche, die offline-Verwicklungen, das Engagement über das Blog hinaus, das in vielen Fällen nicht blogbar war, nur für mich informativ. Ich habe mich über das Blog in diesen Verein hineinsaugen lassen, mehr als ich beabsichtigte und auch mehr, als ich rechtfertigen kann. Mir gegenüber.

Deswegen habe ich beschlossen, es zum Ende des Jahres stillzulegen. Zu einer kompletten Löschung konnte ich mich noch nicht entschließen, in den Artikeln steckt viel Herzblut und auch viele meiner Kommentatoren. Wäre eigentlich schade drum. Andererseits: wen interessiert schon der Schnee von gestern? Mal sehen. Jedenfalls ist damit dann Schluß.

Und wo ich schon beim digitalen Unkrautjäten war, habe ich allgemein mal Frühjahrsputz im Winter gemacht und stelle fest, dass ich nun, da den Zeitfressern der Garaus gemacht wurde, viel mehr Zeit habe für die wichtigen Dinge. Also die richtig wichtigen Dinge. Für mich. Und auch Zeit für vernachlässigte Dinge. Und vernachlässigte Freunde und Bekannte. Der Einzige, der nie unter irgendwas leiden musste, war der fellnasige Freund, aber auch der bekommt in den letzten Wochen mehr Aufmerksamkeit. Erstens verdient und zweitens, er ist 22 Jahre alt und man weiss nie…

Die kleine Kröte übrigens (Sie erinnern sich an das Pferdekind, dass ganz plötzlich in die Familie aufgenommen wurde?) ist mittlerweile ein junger Mann und gden Kindergarten fast schon hinter sich. Und bald fängt die Schule an, Das wird spannend, beim alten Herrn habe ich das ja verpasst, weil er erst mit 6 Jahren zu mir kam.

Fußball bleibt, der FC St. Pauli bleibt. Aber zur Zeit sind wir uns nicht so grün und ich beschränke mein Engagement auf Fußball schauen (Hinrunde von ferne, Rückrunde aus der Nähe mit meiner neuen Dauerkarte). Hinrunde war beruflich bedingt fast nichts machbar, ich habe die letzten 9 Monate quasi im Büro gelebt und 1200 km Bahn am Wochenende mit Laptop auf dem Schoß waren nicht das, was mein Herz zum freudig schlagen brachte. Auch das wird anders. Merke ich bereits jetzt, wo ich nicht mehr nach den Spielen oder vorher blogge. Hat was.

Darüberhinaus gibt es einige Menschen, die den „Sprung“ vom virtuellen ins reale Leben geschafft haben, die ich wieder mal sehen will. Und welche, die ich erstmals sehen will. Und im Frühjahr wieder selber mehr Turniersport machen. Und all diese Dinge.

Deswegen gibt es mich jetzt nur noch hier. Und wer sich drüber freut, dem sei gesagt: my pleasure 🙂 Das gilt auch für die, die sich freuen, dass es das andere Blog bald nicht mehr gibt. Ich wollte ja erst nicht, aus Gründen, aber hey, auch egal. Ich hab einfach zu viel anderes am Start, das vorrangig ist.

Und ich plane einen neue Ausgabe des LFA. Aber erst, wenn Herr @Fischblog wieder zurück ist. Ein Ehren-LFA also. Aus Gründen.

De Maulfwurfn kommt ins Kino … wenn Sie dabei mithelfen!

13. September 2012

Liebe Maulwurfn Freunde,

die meisten von Euch wissen es bereits,  der Maulwurf verabschiedet sich in diesem Herbst von der Bühne und am 06.12.2012 fällt im Berliner Tempodrom endgültig der letzte Vorhang.

Doch unser kleiner, blinder Wühler geht nicht in Rente, nein, er möchte zum Film.

Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren für „Sein oder nicht´n Gaage“ in dem MAULFWURF, Frosch FALKENHORST und KALLE, der Eisbär in die Welt der Menschen eintauchen.

Jawohl!: In die Welt der Menschen.

Neben weiteren Puppenstars wie zum Beispiel Michael Hatzius` ECHSE  wird René Mariks Puppenensemble in  „Sein oder nicht´n Gaage“  gemeinsam mit Schauspielern wie dem großartigen CHRISTOPH MARIA HERBST und der bezaubernden CAROLIN KEBEKUS auf der Kinoleinwand agieren, als wären sie aus Fleisch und Blut.

Doch ist gibt noch einen letzten Haken:

Dank Filmförderungen und weiterer finanzieller Maßnahmen haben wir nun fast den kompletten Film finanziert, wie René ihn mit seinem Humor drehen möchte. Aber leider nur fast.

Damit die erste Klappe zu „Sein oder nicht´n Gaage“ fallen kann, fehlen uns leider noch die letzten 100.000 Euro.

Aus diesem Grunde haben wir uns zu einem so genannten Crowdfunding entschieden.

Was Crowdfunding bedeutet, warum René diesen Weg gehen möchte und wie man z.B. schon mit einem kleinen Beitrag von 2,99 €  via SMS  helfen kann, damit „Sein oder nicht´n Gaage“  in den deutschen Kinos läuft, erfahrt Ihr unter:

http://www.maulwurfn-derfilm.de/

Neben einem erstem Vorgeschmack auf: „Sein oder nicht´n Gaage“, halten wir Euch dort ebenfalls über alle Neuigkeiten sowie den aktuellen Stand der Finanzierung auf dem Laufendem.

Zu guter Letzt möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass falls der Film nicht  gedreht werden sollte , alle eingegangenen Spenden dem Deutschen Blinden – und Sehbehindertenverband e.V. überreicht werden.

Mit vielen Dank vorab für die Unterstützung und viel Spaß mit unserem Maulwurf und Kollegen, wünscht

René Marik

Die Sache mit den Klebebuchstaben

4. März 2012

Manchmal fallen einem Sachen aus der Kindheit ein und man weiss gar nicht, warum gerade in diesem Moment. Ich war so sieben oder acht Jahre alt und Muddi räumte Papiere auf. Die Idee, richtig Ordnung zu machen, dass man auch alles findet, beinhaltete das Bekleben verschiedener Behältnisse mit kleinen Klebebuchstaben. Schwarzer Untergrund mit goldenen Buchstaben.

Und ganz zum Schluss war da noch eine blaugraue Hülle mit Druckknopf, in der die ganzen Krankenscheinhefte waren, das vom Vater, das von der Omma und Muddis. Auch das sollte beschriftet bzw. beklebt werden. Fatal, dass zu diesem Zeitpunkt nicht mehr genügend Buchstaben vorhanden waren für das Wort „Krankenscheine“. Es gab kein R mehr, auch kein A, das C war aus und das E ebenso. Und so wurde die Hülle mit „KNÄNKSHUIN“ beklebt. Und sie blieb jahrzehntelang das Behältnis für die Krankenscheine, so lange es sie noch gab. Erst bei Muddis Umzug aus dem Haus in die Wohnung fiel die Hülle dem Ausmisten zum Opfer. Was auch schon wieder fünf Jahre her ist. Und trotzdem sehe ich diese blaugraue Plastikhülle immer noch vor meinem geistigen Auge. Und seitdem waren Krankenscheine auch nie mehr das, was sie mal waren. Es waren und blieben Knänkshuine.

Mein Blogwichtel ist da!!!

16. Dezember 2011

Eigenexperiment – eine besinnliche Wiederentdeckung

Der Blogwichtel hat sich umgeschaut in Frau Jekyllas Hyde and Seek. Ein vorzügliches Blog, in dessen Archiv zu stöbern sich lohnt. Nicht nur für themensuchende Blogwichtel, sondern für interessante Inhalte suchende Leser. Zeitloser Content wartet in der Tiefe des Raumes, wartet darauf an die Oberfläche gehoben zu werden. Für Frau Jekylla gewiss nichts Neues, doch für Leser, die noch nicht so lange mitlesen, sicher ein, zwei Klicks in die Tiefen wert. Dive and Find at Hyde and Seek, if you know what I mean.

Dabei ist der Blogwichtel auf eine schöne Sache gestoßen: Frau Jekylla las – gemeinsam mit ihren Lesern nicht nur Loriot – sondern noch davor Blogpostings anderer Autoren. Nachzuhören ist all das unter dem Label Hyde and Seek…. in other words. Sie (ver-)leiht damit den Texten nicht nur ihre eigene Stimme, sondern selbigen einen ganz neuen Ausdruck.

Da kam dem Blogwichtel die Idee, es könne doch reizvoll sein, einmal einem Text der werten Frau Jekylla eine neue Stimme zu verleihen. Aus den Tiefen des Archivs wurde ein Eintrag vom 29. Dezember 2008 auserkoren. Aus der Mitte des Raumes ein zeitloses Dokument der begnadeten Bloggerin. Hören Sie nun das Jekylla’sche Œvre Eigenexperiment. Einen besinnlichen Text zum Jahresausklang in einem Akt. Eingesprochen vom unbekannten – und unbekannt bleibenden 🙂 – Blogwichtel:

Wenn Sie, liebe Leser von Hyde and Seek, oder Sie, werte Frau Jekylla, zum Abschluss lieber wieder die Stimme jener charmanten Stewardess hören möchten, die von einem Flug nach Hamburg berichtet, dann klicken Sie bitte hier: Lufthansa Entertainment Onboard. Hört man jene zauberhafte Stimme, fragt man sich nur verwundert, warum liest diese Frau nicht alle ihre Postings ein, oder bietet den Doppel-Service TTHS (Text und Ton auf Hyde and Seek)?

In Abu Dhabi mit dem Shell V-Power Network of Champions – so war das

28. November 2011

Wer es nicht verfolgt hat, ich hatte da eine Reise nach Abu Dhabi gewonnen, um mit dem „Shell V Power Network of Champions“ ein Wochenende zu verbringen, das reich an Events war. Was das Network of Champions ist?

Wir wollen eine weltweite Gemeinschaft von Begeisterten zu schaffen, die Leidenschaft für Automobilität und Höchstleistung teilen, und haben sie vereint im Shell V-Power Network of Champions. Es sind automobile Enthusiasten aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den Philippinen. Gemeinsam nehmen die Teilnehmer an fünf einzigartigen Events an verschiedenen Orten teil, bei denen die sie Einblicke in den neuesten Stand der Entwicklung von High Performance Kraftstoffen und deren Bedeutung für Automobilität erhalten. Mit diesem Programm erhalten die Teilnehmer exklusiven Zugang in die Welt der Shell Kraftstoffentwicklung sowie zu den langjährigen Partnern von Shell – insbesondere natürlich Ferrari. Insgesamt gibt es sechs Champions aus Deutschland sowie 18 weitere Champions aus Großbritannien, den Niederlanden und den Philippinen. Shell möchte im Rahmen des Programms einzigartigen Content und Einblicke generieren, um Follower, Blogleser und andere User von der Leidenschaft zu Höchstleistungen inspirieren.

Und ich nun da mittendrin.

Man könnte jetzt vermuten, dass ich nur Gutes über den Veranstalter und das Wochenende sagen werde, weil ich es ja gewonnen habe. Mache ich aber nicht. Ich sage nur Gutes, weil ich nur Gutes erlebt habe. Das ist es ja gerade: Shell geht mit der intensiven Einbindung von Social Media (Bloggern, Twitterern, Facebookern) ein nicht geringes Risiko ein. Das ist eine Art freiwilliges und bewusstes Blankziehen, um -was man vielen Unternehmen nur anraten kann- die Möglichkeiten, die das www bietet, Informationen an den Verbraucher zu bringen, zu nutzen. Im Falle von Shell funktioniert das. Zumindest bei mir. Sowohl als Nutznießer der Aktion wie auch als Endverbraucher. Aber dazu später.

Los ging es also am Freitag Abend, mit Etihad Airlines in der Business Class. Nun ist das keine Business Class im lufthanseatischen Sinne, wo man 10 cm mehr Platz hat als in der Polyesterklasse. Man hat da so eine Art Abteil, mit einem Sessel, den man zu einem Bett umfunktionieren kann und der dazu noch die unfassbar angenehme Massagefunktion anbietet. Nun war ich eigentlich nicht müde, habe aber dennoch den Flug vorwiegend liegend verbracht. Einfach, weil ich es konnte. Vom ausgezeichneten Service an Bord gar nicht zu reden, dieser Flug war äußerst angenehm.

Ankunft um kurz vor 08:00 Uhr, Transfer zum Hotel Yas Viceroy. Für eine genauere Zimmerinspektion schauen Sie mal hier hin, abends ein echter Hingucker. In einem Zimmer, das ungefähr die Größe meiner Wohnung hatte und in Kirschkernspuckweite von der Rennstrecke lag, fand ich dann zunächst ein Willkommenspaket von Shell. Zu meiner größten Freude befand sich darunter ein Gerät, das sowohl Fotos macht als auch Videos aufnimmt.

Das mit der Kamera heisst aber nun nicht,  dass meine Ergebnisse von der Schärfe her besser werden. Was wieder beweist, dass es einfach an mir liegt. Und ich werde es dann auch einfach akzeptieren und als Markenzeichen adaptieren. Man kann sich alles schönreden 🙂 Dazu gab es ein T-Shirt, natürlich in Ferrari-Rot -vor dem Spiegel erinnerte ich mich an ein menschgewordenes Bengalo- und den Ablaufplan für den Event-Tag. Und man soll es nicht glauben: selbst bei geschlossenen und geräuschdämmenden Fenstern habe ich die draußen auf der Rennstrecke fahrenden Fahrzeuge deutlich hören können. Was für ein Sound.

Den Samstag hatten wir zur freien Verfügung, was mir erlaubte, die Rennstrecke zu begutachten und mich ein wenig an die deutlich über 30 Grad liegenden Temperaturen zu gewöhnen. Und unscharfe Fotos zu machen.

Da im sechsten Stock übrigens habe ich per AFM-Stream Wolf und seinen Mannen gelauscht, Hansa Rostock vs. FC Sankt Pauli. AFM ist überall, auch in Abu Dhabi 🙂

Um 19:00 Uhr war ein Welcome Treffen angesagt in der Sky Lounge, dort lernte ich als die Mitglieder des Networks of Champions sowie die anderen drei Gewinner aus den „Competitions“ kennen, die wie ich über das Gewinnspiel mit Video nach Abu Dhabi gekommen waren: Danny aus Holland, Rachel aus England und Erwin von den Philippinen. Und natürlich das zahlreiche Betreuerteam unter der Leitung von Katy Barber (Shell Retail PR/Communications) und Remi Sinai (Sponsorship Manager Shell Brands International) und ihrer mehrköpfigen Crew. Beim Buffet konnten sich die Teilnehmer dann ein wenig kennenlernen, alle waren gespannt auf den nächsten Tag, den „Day of Performance“.

Für diesen Tag gab es also diesen Ablaufplan und, was ich am Ende des Tages mit großer Hochachtung feststellen konnte: er wurde eingehalten. Was mit der Fülle der Events, über 25 Menschen, die in den Events beteiligt waren, Bustransfers und und und keine leichte Aufgabe war. An dieser Stelle großes Kompliment an die Organisatoren.

Was wir genau wann gemacht haben und wie das alles so war, sollten Sie hier im racingblog weiterlesen. Der Betreiber des Blogs, Don Dahlmann, konnte wegen Rücken nicht selbst teilnehmen und da ich ihm und seinem Blog diese absolut denkwürdige Reise zu verdanken habe, splitte ich den Bericht an dieser Stelle, die Erlebnisse auf Yas Island interessieren seine Leser ja auch. Wenn Sie also zunächst dort lesen und dann wieder hierher kommen zum Weiterlesen, hätten Sie damit das Gesamtpaket. Also zunächst dann bitte hier entlang zum Racingblog und später wieder hierher zurück. Das ist zumindest mein Plan 😉

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Wenn Sie also zwischenzeitlich mein Hochgeschwindigkeitswochenende nachgelesen haben, hätte ich hier noch ein paar Anmerkungen. Ich hatte die Gelegenheit, mit sehr interessanten Leuten von Shell zu sprechen. Einer, der besonderen Eindruck auf mich gemacht hat, ist der Shell Chief Scientist Mobility Dr. Wolfgang Warnecke. Nicht nur, dass er ein sehr liebenswürdiger und sympathischer Mensch ist, sondern auch beeindruckend durch sein Fachwissen, die Art, wie er es vermittelt, seine Begeisterung für das, was er tut und seine Vorstellungen, wie das in ferner Zukunft mit unserer Mobilität und den damit verbundenen Aufgabenstellungen so werden soll – toll.

Unterstützt von John Lambert (Shell Fuel Scientist) aus London, dem Chemie-Experten von Shell, der seit über 30 Jahren bei der Firma ist, und dem man ebenfalls die Leidenschaft für seinen Beruf und das, was er mit seiner Arbeit erreichen kann, deutlich anmerkt. Beim Frühstück am Sonntag hatte ich früher Vogel auch das Glück, auf Chris Tan zu treffen. Chris Tan, der Global Fuels Portfolio Manager von Shell und der Mann, der den Vorschlag zur Gründung dieses „Network of Champions“ seiner Mitarbeiterin Katy Barber sofort als Chance begriffen hatte, Social Media einzubinden, zeigte sich sehr interessiert an meiner Verbrauchermeinung. Ich gebe zu, dass ich mich bisher wenig mit dem Thema Kraftstoff beschäftigt habe. Ausser, dass mein Auto welchen braucht. Aber auch ohne diese Veranstaltung tanke ich schon seit Jahren Shell-Kraftstoff. Und das, was ich gelernt habe an diesem Wochenende, ist zum Beispiel auch, dass ich meinem tapferen, schon etwas älteren Auto auch Gutes tun kann, in dem ich mal zwischendurch etwas mehr bezahle, dafür aber auch mehr bekomme. Shell V-Power. Das bringt man gerne einfach mit einer möglichen Leistungssteigerung in Verbindung, aber dass diese Leistungssteigerung auch daher kommt, dass dieser Kraftstoff durch seine Zusammensetzung eine Art reinigende Vitaminkur ist, weiss man so eigentlich nicht. Mein chenisches Verständnis ist mehr als nur begrenzt, aber die erste Activity, die als lockeres, unterhaltsames Warmup im Mixen von Cocktails daherkam, war die spielerische Erklärung, warum die Mischung so wichtig ist. So wie ein Cocktail nur schmeckt, wenn man genau die richtige Menge von genau den richtigen Zutaten mischt, so ist es auch mit Kraftstoff. Unnötig zu erwähnen, dass ich beim Shaken meines Cocktails vergass, den Deckel festzuhalten und den Prototypen durch großflächiges Verteilen vernichtet habe… Klassiker.

Nachdem Sie ja drüben bei Don Dahlmann von den Aktivitäten gelesen haben, werden Sie mir zustimmen, dass das Erlebnisse sind, die man unter normalen Umständen nicht hat. Es war einfach großartig, in vielerlei Hinsicht. Ich habe sehr viele nette und kompetente Menschen kennengelernt, nicht nur die anwesenden Blogger und Journalisten aus mehreren Ländern (das Network of Champions gibt es ja auch in Holland, England und auf den Philippinen), sondern sehr engagierte Mitarbeiter von Shell, die zu jeder Zeit den Eindruck vermittelten, dass das nicht nur ein Job für sie ist, sondern das, was sie gerne tun. Mit Überzeugung. Und einem hohen Maß an Professionalität. Das war beeindruckend und in der Folge auch ein unvergessliches Erlebnis, weil dieser Spass an der Arbeit letztendlich auch dazu geführt hat, dass alle Beteiligten eine tolle Zeit hatten. Keine Pannen, keine Verzögerungen – das Shell-Team lief wie ein Uhrwerk.

Wie ich gelernt habe, ist sich Shell darüber klar, dass eine starke Öffnung in Richtung Social Media immer irgendwie etwas unberechenbar bleibt, auch wenn man sich die Teilnehmer natürlich durch solche Events (es gab schon welche in Maranello, in Belgien, in England dieses Jahr) gewogen macht. Aber konstruktive Kritik ist immer erwünscht, wird eigentlich sogar erwartet. Shell geht einen sehr offensiven Weg, um zu informieren. Natürlich in erster Linie im Bereich des Hochgeschwindigkeitssports, aber die Erkenntnisse aus diesen Forschungen und Entwicklungen fließen ja auch für den normalen Verbraucher weiter.

Am Ende des Day of Performance war noch zu einem Dinner geladen, im Yas Links Club House, im Rahmen eines reichhaltigen Buffets gab es noch Ansprachen, Danksagungen, Rückbetrachtungen. An bunt gemischten Tischen angeregte Gespräche und die wunderbare Atmosphäre eines nächtlich beleuchteten Abu Dhabi liessen einen fast vergessen, dass es damit auch schon wieder fast vorbei war.

Zurück im Hotel habe ich selbstverständlich mein Versprechen erfüllt, an den einen oder anderen, der für mein kleines Amateurvideo gestimmt hatte, eine Postkarte zu schreiben. Treffpunkt in der Lobby für den Transfer zum Flughafen sollte der nächste morgen, respektive in ein paar Stunden, um 06:10 Uhr, sein. Flugs zwei Weckrufe bestellt, einen um 05:00 Uhr, ein zweiter sollte sicherheitshalber zehn Minuten später erfolgen. Der erste kam auch.
Als mich die Klingel an der Zimmertür weckte, begriff mein Hirn zwar bereits, dass irgendwie die Dinge problematisch sein könnten, aber erst, als der nette Hotelangestellte mir mitteilte, dass meine „people“ unten warten und es 06:20 Uhr sei, erreichte mein Blutdruck noch höhere Dimensionen als am Tag zuvor beim Drag Car. Glauben Sie es oder lassen Sie es sein: es ist mir gelungen, innerhalb von 10 Minuten meinen Koffer zu packen und mich anzuziehen und in die Lobby zu fahren. Dass meine Frisur einem Explosionsergebnis entsprach und der Rest meiner Erscheinung allenfalls als desolat zu bezeichnen war, spielte keine Rolle, es war nämlich keiner mehr da. Von @probefahrer Alex Kahl habe ich später erfahren, dass man ihnen sagte, ich bräuchte noch eine halbe Stunde, so entschied man sich zur Abfahrt. Was eine gute Entscheidung war, ein Texi war schnell bestellt und ist dort lächerlich günstig.

Der Rückflug mit Etihad war genauso luxuriös und entspannend wie der Hinflug. Wie gesagt, Business Class und Business Class können Welten sein, in der besseren davon bin ich zurückgeflogen. Mein Kopf ist immer noch voller Eindrücke und Informationen, vieles kann man nicht mal ansatzweise angemessen beschreiben. Dieses Wochenende war eine Aneinanderreihung von „first time“s und ich danke Shell*, Edelmann PR und allen an der Auswahl der Competition Winner Beteiligten, dass ich daran teilhaben durfte. Es waren so viele Namen, die ich mir alle merken wollte, ich darf Anna Hardmann* und Nadia Zabaneh* nicht vergessen, und Jill Martin*. Und Lee-Ann*. Und Simon*! Und wen ich vergessen habe: vielen, vielen Dank für ein Wahnsinnswochenende, es war mir eine Freude, Euch alle kennengelernt zu haben.