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In Abu Dhabi mit dem Shell V-Power Network of Champions – so war das

28. November 2011

Wer es nicht verfolgt hat, ich hatte da eine Reise nach Abu Dhabi gewonnen, um mit dem “Shell V Power Network of Champions” ein Wochenende zu verbringen, das reich an Events war. Was das Network of Champions ist?

Wir wollen eine weltweite Gemeinschaft von Begeisterten zu schaffen, die Leidenschaft für Automobilität und Höchstleistung teilen, und haben sie vereint im Shell V-Power Network of Champions. Es sind automobile Enthusiasten aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den Philippinen. Gemeinsam nehmen die Teilnehmer an fünf einzigartigen Events an verschiedenen Orten teil, bei denen die sie Einblicke in den neuesten Stand der Entwicklung von High Performance Kraftstoffen und deren Bedeutung für Automobilität erhalten. Mit diesem Programm erhalten die Teilnehmer exklusiven Zugang in die Welt der Shell Kraftstoffentwicklung sowie zu den langjährigen Partnern von Shell – insbesondere natürlich Ferrari. Insgesamt gibt es sechs Champions aus Deutschland sowie 18 weitere Champions aus Großbritannien, den Niederlanden und den Philippinen. Shell möchte im Rahmen des Programms einzigartigen Content und Einblicke generieren, um Follower, Blogleser und andere User von der Leidenschaft zu Höchstleistungen inspirieren.

Und ich nun da mittendrin.

Man könnte jetzt vermuten, dass ich nur Gutes über den Veranstalter und das Wochenende sagen werde, weil ich es ja gewonnen habe. Mache ich aber nicht. Ich sage nur Gutes, weil ich nur Gutes erlebt habe. Das ist es ja gerade: Shell geht mit der intensiven Einbindung von Social Media (Bloggern, Twitterern, Facebookern) ein nicht geringes Risiko ein. Das ist eine Art freiwilliges und bewusstes Blankziehen, um -was man vielen Unternehmen nur anraten kann- die Möglichkeiten, die das www bietet, Informationen an den Verbraucher zu bringen, zu nutzen. Im Falle von Shell funktioniert das. Zumindest bei mir. Sowohl als Nutznießer der Aktion wie auch als Endverbraucher. Aber dazu später.

Los ging es also am Freitag Abend, mit Etihad Airlines in der Business Class. Nun ist das keine Business Class im lufthanseatischen Sinne, wo man 10 cm mehr Platz hat als in der Polyesterklasse. Man hat da so eine Art Abteil, mit einem Sessel, den man zu einem Bett umfunktionieren kann und der dazu noch die unfassbar angenehme Massagefunktion anbietet. Nun war ich eigentlich nicht müde, habe aber dennoch den Flug vorwiegend liegend verbracht. Einfach, weil ich es konnte. Vom ausgezeichneten Service an Bord gar nicht zu reden, dieser Flug war äußerst angenehm.

Ankunft um kurz vor 08:00 Uhr, Transfer zum Hotel Yas Viceroy. Für eine genauere Zimmerinspektion schauen Sie mal hier hin, abends ein echter Hingucker. In einem Zimmer, das ungefähr die Größe meiner Wohnung hatte und in Kirschkernspuckweite von der Rennstrecke lag, fand ich dann zunächst ein Willkommenspaket von Shell. Zu meiner größten Freude befand sich darunter ein Gerät, das sowohl Fotos macht als auch Videos aufnimmt.

Das mit der Kamera heisst aber nun nicht,  dass meine Ergebnisse von der Schärfe her besser werden. Was wieder beweist, dass es einfach an mir liegt. Und ich werde es dann auch einfach akzeptieren und als Markenzeichen adaptieren. Man kann sich alles schönreden :-) Dazu gab es ein T-Shirt, natürlich in Ferrari-Rot -vor dem Spiegel erinnerte ich mich an ein menschgewordenes Bengalo- und den Ablaufplan für den Event-Tag. Und man soll es nicht glauben: selbst bei geschlossenen und geräuschdämmenden Fenstern habe ich die draußen auf der Rennstrecke fahrenden Fahrzeuge deutlich hören können. Was für ein Sound.

Den Samstag hatten wir zur freien Verfügung, was mir erlaubte, die Rennstrecke zu begutachten und mich ein wenig an die deutlich über 30 Grad liegenden Temperaturen zu gewöhnen. Und unscharfe Fotos zu machen.

Da im sechsten Stock übrigens habe ich per AFM-Stream Wolf und seinen Mannen gelauscht, Hansa Rostock vs. FC Sankt Pauli. AFM ist überall, auch in Abu Dhabi :-)

Um 19:00 Uhr war ein Welcome Treffen angesagt in der Sky Lounge, dort lernte ich als die Mitglieder des Networks of Champions sowie die anderen drei Gewinner aus den “Competitions” kennen, die wie ich über das Gewinnspiel mit Video nach Abu Dhabi gekommen waren: Danny aus Holland, Rachel aus England und Erwin von den Philippinen. Und natürlich das zahlreiche Betreuerteam unter der Leitung von Katy Barber (Shell Retail PR/Communications) und Remi Sinai (Sponsorship Manager Shell Brands International) und ihrer mehrköpfigen Crew. Beim Buffet konnten sich die Teilnehmer dann ein wenig kennenlernen, alle waren gespannt auf den nächsten Tag, den “Day of Performance”.

Für diesen Tag gab es also diesen Ablaufplan und, was ich am Ende des Tages mit großer Hochachtung feststellen konnte: er wurde eingehalten. Was mit der Fülle der Events, über 25 Menschen, die in den Events beteiligt waren, Bustransfers und und und keine leichte Aufgabe war. An dieser Stelle großes Kompliment an die Organisatoren.

Was wir genau wann gemacht haben und wie das alles so war, sollten Sie hier im racingblog weiterlesen. Der Betreiber des Blogs, Don Dahlmann, konnte wegen Rücken nicht selbst teilnehmen und da ich ihm und seinem Blog diese absolut denkwürdige Reise zu verdanken habe, splitte ich den Bericht an dieser Stelle, die Erlebnisse auf Yas Island interessieren seine Leser ja auch. Wenn Sie also zunächst dort lesen und dann wieder hierher kommen zum Weiterlesen, hätten Sie damit das Gesamtpaket. Also zunächst dann bitte hier entlang zum Racingblog und später wieder hierher zurück. Das ist zumindest mein Plan ;)

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Wenn Sie also zwischenzeitlich mein Hochgeschwindigkeitswochenende nachgelesen haben, hätte ich hier noch ein paar Anmerkungen. Ich hatte die Gelegenheit, mit sehr interessanten Leuten von Shell zu sprechen. Einer, der besonderen Eindruck auf mich gemacht hat, ist der Shell Chief Scientist Mobility Dr. Wolfgang Warnecke. Nicht nur, dass er ein sehr liebenswürdiger und sympathischer Mensch ist, sondern auch beeindruckend durch sein Fachwissen, die Art, wie er es vermittelt, seine Begeisterung für das, was er tut und seine Vorstellungen, wie das in ferner Zukunft mit unserer Mobilität und den damit verbundenen Aufgabenstellungen so werden soll – toll.

Unterstützt von John Lambert (Shell Fuel Scientist) aus London, dem Chemie-Experten von Shell, der seit über 30 Jahren bei der Firma ist, und dem man ebenfalls die Leidenschaft für seinen Beruf und das, was er mit seiner Arbeit erreichen kann, deutlich anmerkt. Beim Frühstück am Sonntag hatte ich früher Vogel auch das Glück, auf Chris Tan zu treffen. Chris Tan, der Global Fuels Portfolio Manager von Shell und der Mann, der den Vorschlag zur Gründung dieses “Network of Champions” seiner Mitarbeiterin Katy Barber sofort als Chance begriffen hatte, Social Media einzubinden, zeigte sich sehr interessiert an meiner Verbrauchermeinung. Ich gebe zu, dass ich mich bisher wenig mit dem Thema Kraftstoff beschäftigt habe. Ausser, dass mein Auto welchen braucht. Aber auch ohne diese Veranstaltung tanke ich schon seit Jahren Shell-Kraftstoff. Und das, was ich gelernt habe an diesem Wochenende, ist zum Beispiel auch, dass ich meinem tapferen, schon etwas älteren Auto auch Gutes tun kann, in dem ich mal zwischendurch etwas mehr bezahle, dafür aber auch mehr bekomme. Shell V-Power. Das bringt man gerne einfach mit einer möglichen Leistungssteigerung in Verbindung, aber dass diese Leistungssteigerung auch daher kommt, dass dieser Kraftstoff durch seine Zusammensetzung eine Art reinigende Vitaminkur ist, weiss man so eigentlich nicht. Mein chenisches Verständnis ist mehr als nur begrenzt, aber die erste Activity, die als lockeres, unterhaltsames Warmup im Mixen von Cocktails daherkam, war die spielerische Erklärung, warum die Mischung so wichtig ist. So wie ein Cocktail nur schmeckt, wenn man genau die richtige Menge von genau den richtigen Zutaten mischt, so ist es auch mit Kraftstoff. Unnötig zu erwähnen, dass ich beim Shaken meines Cocktails vergass, den Deckel festzuhalten und den Prototypen durch großflächiges Verteilen vernichtet habe… Klassiker.

Nachdem Sie ja drüben bei Don Dahlmann von den Aktivitäten gelesen haben, werden Sie mir zustimmen, dass das Erlebnisse sind, die man unter normalen Umständen nicht hat. Es war einfach großartig, in vielerlei Hinsicht. Ich habe sehr viele nette und kompetente Menschen kennengelernt, nicht nur die anwesenden Blogger und Journalisten aus mehreren Ländern (das Network of Champions gibt es ja auch in Holland, England und auf den Philippinen), sondern sehr engagierte Mitarbeiter von Shell, die zu jeder Zeit den Eindruck vermittelten, dass das nicht nur ein Job für sie ist, sondern das, was sie gerne tun. Mit Überzeugung. Und einem hohen Maß an Professionalität. Das war beeindruckend und in der Folge auch ein unvergessliches Erlebnis, weil dieser Spass an der Arbeit letztendlich auch dazu geführt hat, dass alle Beteiligten eine tolle Zeit hatten. Keine Pannen, keine Verzögerungen – das Shell-Team lief wie ein Uhrwerk.

Wie ich gelernt habe, ist sich Shell darüber klar, dass eine starke Öffnung in Richtung Social Media immer irgendwie etwas unberechenbar bleibt, auch wenn man sich die Teilnehmer natürlich durch solche Events (es gab schon welche in Maranello, in Belgien, in England dieses Jahr) gewogen macht. Aber konstruktive Kritik ist immer erwünscht, wird eigentlich sogar erwartet. Shell geht einen sehr offensiven Weg, um zu informieren. Natürlich in erster Linie im Bereich des Hochgeschwindigkeitssports, aber die Erkenntnisse aus diesen Forschungen und Entwicklungen fließen ja auch für den normalen Verbraucher weiter.

Am Ende des Day of Performance war noch zu einem Dinner geladen, im Yas Links Club House, im Rahmen eines reichhaltigen Buffets gab es noch Ansprachen, Danksagungen, Rückbetrachtungen. An bunt gemischten Tischen angeregte Gespräche und die wunderbare Atmosphäre eines nächtlich beleuchteten Abu Dhabi liessen einen fast vergessen, dass es damit auch schon wieder fast vorbei war.

Zurück im Hotel habe ich selbstverständlich mein Versprechen erfüllt, an den einen oder anderen, der für mein kleines Amateurvideo gestimmt hatte, eine Postkarte zu schreiben. Treffpunkt in der Lobby für den Transfer zum Flughafen sollte der nächste morgen, respektive in ein paar Stunden, um 06:10 Uhr, sein. Flugs zwei Weckrufe bestellt, einen um 05:00 Uhr, ein zweiter sollte sicherheitshalber zehn Minuten später erfolgen. Der erste kam auch.
Als mich die Klingel an der Zimmertür weckte, begriff mein Hirn zwar bereits, dass irgendwie die Dinge problematisch sein könnten, aber erst, als der nette Hotelangestellte mir mitteilte, dass meine “people” unten warten und es 06:20 Uhr sei, erreichte mein Blutdruck noch höhere Dimensionen als am Tag zuvor beim Drag Car. Glauben Sie es oder lassen Sie es sein: es ist mir gelungen, innerhalb von 10 Minuten meinen Koffer zu packen und mich anzuziehen und in die Lobby zu fahren. Dass meine Frisur einem Explosionsergebnis entsprach und der Rest meiner Erscheinung allenfalls als desolat zu bezeichnen war, spielte keine Rolle, es war nämlich keiner mehr da. Von @probefahrer Alex Kahl habe ich später erfahren, dass man ihnen sagte, ich bräuchte noch eine halbe Stunde, so entschied man sich zur Abfahrt. Was eine gute Entscheidung war, ein Texi war schnell bestellt und ist dort lächerlich günstig.

Der Rückflug mit Etihad war genauso luxuriös und entspannend wie der Hinflug. Wie gesagt, Business Class und Business Class können Welten sein, in der besseren davon bin ich zurückgeflogen. Mein Kopf ist immer noch voller Eindrücke und Informationen, vieles kann man nicht mal ansatzweise angemessen beschreiben. Dieses Wochenende war eine Aneinanderreihung von “first time”s und ich danke Shell*, Edelmann PR und allen an der Auswahl der Competition Winner Beteiligten, dass ich daran teilhaben durfte. Es waren so viele Namen, die ich mir alle merken wollte, ich darf Anna Hardmann* und Nadia Zabaneh* nicht vergessen, und Jill Martin*. Und Lee-Ann*. Und Simon*! Und wen ich vergessen habe: vielen, vielen Dank für ein Wahnsinnswochenende, es war mir eine Freude, Euch alle kennengelernt zu haben.

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7 Kommentare leave one →
  1. mob permalink
    29. November 2011 22:08:41

    schoener reklametext, da wird sich shell drueber freuen….

    • 29. November 2011 22:13:58

      Es hat sich herausgestellt, dass es sehr schwer ist, etwas schlecht zu schreiben, wenn es gut war. Und warum sollte man auch?

  2. Elke permalink
    14. Dezember 2011 12:20:02

    Gerade eben trudelte Ihre Ansichtskarte aus Abu Dhabi ein. Habe mich riesig darüber gefreut! Danke!

    • 14. Dezember 2011 12:21:40

      Da ich sie offenbar an eine Karawane zur Auslieferung gegeben hatte, scheint es etwas gedauert zu haben, aber Hauptsache, sie ist da :-)

      • Elke permalink
        14. Dezember 2011 12:27:28

        Auch das lahmste Kamel kommt irgendwann ins Ziel :-).

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  2. Fazê-lo bem Felipe! Ein gutes letztes Rennen für Ferrari morgen im brasilianischen Wohnzimmer — Probefahrer: DLimP!

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