ist im Moment aufgrund der subtropischen Temperaturen in einer Dachwohnung absolut im Trend. Gegen morgens 02.00 Uhr wird es dann erträglich, bleiben ja noch knapp 3,5 Stunden, bis diese verf******, verf******, verf****** Tauben ihr Morgenkonzert beginnen.

Mit anderen Worten: ich bin unausgeschlafen, übermüdet, gereizt, genervt und ABSOLUT NICHT ZUM SPASSEN AUFGELEGT!

Sie erinnern sich? Muddi on tour? Letztes Jahr in USA, Standby, stehengeblieben, Irrfliegerei, kein Kontakt?

Muddi ist wieder unterwegs. Diesmal Bustour nach Paris mit einer Freundin. Heute morgen um 06.30 Uhr klingelt Telefon, aufgelöste Muddi dran. Die zwei Damen verliessen gestern gegen 21.00 Uhr das Hotel und kamen ca. 100 Meter weit, bis sie von drei algerischen/marrokanischen? Jugendlichen überfallen wurden. Der eine zerrte an ihrer Schultertasche, sie hat noch drum gekämpft, bis der Gurt gerissen ist (ich sage Gottseidank, vielleicht wären anderenfalls noch Waffen ins Spiel gekommen), ihre Freundin wurde niedergeschlagen und stürzte so unglücklich auf den Boden, dass sie sich am Rücken verletzt hat, aber wohl nicht ernsthaft. Halbe Nacht im Krankenhaus verbracht und bei der französischen Polizei und ich sollte dann heute morgen die Inhalte ihrer Tasche sperren mangels Telefonnummern etc. Hab ich. Gar nicht so einfach, wenn die Kreditkarte von einer Bank ist, die NICHT am Programm der Sperr-Notrufzentrale teilnimmt….

Ich bin heilfroh, dass ihr nichts passiert ist, sie ist eher stinksauer. Abwarten, bis der Adrenalinspiegel wieder auf Normalmaß gesunken ist, dann wird sie auch schockiert sein.

Bus kommt erst am Montag wieder zurück, auf Paris hat sie jetzt nicht mehr wirklich Bock.

Ich hab mal wieder welche. Nachdem ich beim Kardiologen meines Vertrauens den Jahres-Check absolviert habe mit sehr guten Ergebnissen, bräuchte ich eigentlich keine. Wenn da nicht das Belastungs-EKG auf dem Fahrrad gewesen wäre.

Sagen wir mal so: mit einem Ergebnis von durchgezogenen 175 Watt, fast die 200 geschafft, war ich nicht ganz schlecht. Als ich aber bei Recherchen im Internet feststellen musst, dass die deutsche Surf-Ikone Björn Dunkerbeck 400 Watt abstrampelt (und damit ein besseres Ergebnis erzielt als mancher Radprofi), hatte ich beschlossen, meinen Wert nächstes Jahr deutlich zu verbessern. Und der Ratschlag des Docs? Schwimmen. Nicht planschen in der Therme oder auf der Spassrutsche rutschen – schwimmen. Bahnen. So 1.000 Meter sollen es am Ende schon sein.

Nach 200 Metern habe ich die Idee bereits gehasst. Nach weiteren 100 Metern hätte ich die Idee lautstark verflucht, wenn ich noch gekonnt hätte. Und nach weiteren 50 Metern wollte ich einfach nur noch sterben.
Das habe ich dann nur teilweise gemacht, ich werde meine Beine wahrscheinlich nie wieder gebrauchen können, diese puddingartige Substanz hat mich gerade noch zum Auto tragen können.
Nächste Woche wieder. Allein der Gedanke gruselt mich, aber ich mach das! Und dann 50 Meter mehr!

Der Vorfilm zum neuen Pixar “Up” ist sowas von… sweet! :)

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Ich habe mich ja an anderer Stelle mal als Riverdance-Fan und Michael-Flatley-Tour-Besucherin geoutet, aber das hier ist der Hammer. Bei der britischen Variante von DSDS, “Britain’s Got Talent” hat der Grieche Stavros nebst Sohn nicht nur mich, sondern auch den ewignörglerischen Simon mit seiner Performance absolut überzeugt. Diese Anmut, diese Grazie, diese tänzerische Perfektion – ach. sehen Sie selbst:

Seit ich diesen absolut großartigen Flashmob

bei Frau Pleitegeiger gesehen habe, hab ich einen Ohr- und Augenwurm!
Bitte auch mal auf den älteren Herrn bei Minute 1.05 achten, grosses Kino!

Ich war ja damals Anfang der 90er tatsächlich in der Frankfurter Festhalle beim MC Hammer-Konzert. Muß aber leider sagen, dass exakt DIESE Nummer die einzig Hörbare und das eins der wenigen, wenn nicht sogar das einzige Konzert war, das ich vorzeitig verlassen habe.

Ich bin ja schon öfter mal über Werbung auf einen guten Song gestossen, in den letzten Tagen hat es mir die Stimme dieser jungen Frau angetan:

Recherchen, bei denen vor allem der Herr swiss via twitter behilflich war, brachten mich auf die Sängerin Birgit Fischer, die schon etliche Werbespots mit ihrer Stimme unterlegt hat. Wie eben auch diesen. Und sie hat nicht nur eine gute Stimme, sondern auch der Mailwechsel mit ihr war sehr nett, obwohl sie mir bezüglich dieses speziellen Songs leider nicht weiterhelfen konnte (die Rechte liegen bei Henkell), aber mir zum Trost zwei andere Tracks geschickt hat, die mir auch sehr gut gefallen.

Wollte ich einfach mal erzählen, weil sie mir spontan sehr sympathisch war. Und diesen Song will ich trotzdem.
Henkell, ich komme!

Sie erinnern sich, ich plante eine Dubai-Reise? Nun kam mir organisatorisch etwas dazwischen und ich habe die Zimmerbuchung abgesagt -was glücklicherweise problemlos ging- und war ein wenig vergrämt, hatte aber dann die Idee, mal nach den vorhergesagten Temperaturen meines Urlaubsziels zu schauen. Und siehe, ich frohlockte, denn prognostizierte Temperatur für Mitte Juni: um die 44 Grad.

Dead woman walking, sag ich nur. Das sind Werte, die ich schon beim Lesen nicht gut vertrage, geschweige denn vor Ort. Ergo Glückes günstiges Geschick, diese organisatorischen Probleme. Urlaub verschoben auf Anfang November, Temperaturen dann: um die 31 Grad. Plus: mehr Zeit.
Ergebnis: erfreulich.

lastview.jpg

Michio Hoshino, a photographer known for his pictures of bears and other wildlife, was mauled to death by a brown bear on the Kamchatka Peninsula in eastern Russia. He was in his mid-40s and lived in Fairbanks, Alaska.

This is the last photo he took.

bei twitter gesehen

ABER:

Read THIS
Eine Diskussion über die Unwahrscheinlichkeit der Authentizität dieses Photos.

Bei Herrn r|ob habe ich ein frustrierendes Tool entdeckt, das im Rahmen von Zensursula die Überprüfung auf “pöse” Webseiten ermöglicht. Und was musste ich feststellen? Ein Muddi-Blümchen-Blog habe ich, unbeschränkt begehbar.
Herr r|ob wurde immerhin mit “ab 14 Jahre” indiziert, Herr Markus aber ist der Schlimmste von allen, textundblog.de geht GAR nicht.

Da auch Herr jafa schon rumgemeckert hat, habe ich beschlossen, intensiv an einer Indizierung zu arbeiten und die Überschrift sagt es schon: mit allen Mitteln.

Haben Sie schon vom neuen Kult-Kaltgetränk des FC St. Pauli gehört? “Kalte Muschi”.
Cola mit Rotwein. Also ein blutrotes Kaltgetränk namens Kalte Muschi. Als “brandneu” deklariert von den “Machern”, in Wahrheit schon lange bekannt als abgewandelte Form des Calimocho. Wahrscheinlich, wenn man es besoffen schnell spricht…
Ein wahrhaft peinlicher Werbegag. Ich werde nicht gleich die Sexismus-Peitsche auspacken, aber peinlich ist es allemal. St. Pauli -> Rotlicht -> Sex -> Kalte Muschi. Diese Herleitung ist so banal sie nur sein kann. Alternativ warten wir jetzt schon auf den “Heißen Pimmel”, die Weiterentwicklung des “St. Pauli Lümmel”. Der kiezkicker hat das hier schön besprochen.
Gehen Sie das mal bestellen am Tresen: “Eine kalte Muschi und einen heißen Pimmel bitte.”

Wenn Sie jetzt erwartet befürchtet gehofft geglaubt haben, ich erzähle Ihnen von meinem Sex-Leben, haben Sie sich umsonst gegruselt gefreut. Als ich nämlich festgestellt habe, dass auch Frau Claudias Kochblog auf den Index rutscht, hab ich mir gedacht, mit einer Anleitung zum Hamster filettieren müsste das auch gehen. Überhaupt ist Kochen ja eine sehr blutrünstige Angelegenheit. Da wird tranchiert, blanchiert, filettiert, Gemüse wird in rohester Art und Weise bei lebendigem Leib in sprudelndes Wasser geworfen, Zwiebeln werden gehäutet, Schnitzel mit einem Fleischklopfer plattgeschlagen, Kartoffeln sticht man gar die Augen aus – was soll den bitte aus unserer Jugend werden, wenn nicht ein Haufen skrupelloser Gewalttäter, die bei Muddi zuhaus den Umgang mit der kompletten Messergalerie lernen? Unerhört, oder?

Zu Drogen will ich kann ich nicht viel sagen, ich habe in meiner längst historisch gewordenen Jugend wie Herr Clinton nie a sexual relationship with that woman inhaliert. Das ist, was meine Eltern wissen. Die mich nie gesehen haben, als ich mit dem Moped nachts über eine gottseidank nicht mehr belebte Hauptstraße fuhr und die hinten mit einer Gepäckspinne befestigte Tupperdose mit Nudelsalatrest entsprang und ich versucht habe, die Reste unter stetem Kichern von der Straße zu kratzen, bis mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewusst wurde. Herr Pé brachte mir anlässlich seines Besuches vor Kurzem ein schönes Dekostück mit, man nennt es Shisha. Die Funktion hat er mir erklärt, aber ich befürchte, dass mich der Gebrauch zu unbedachten Taten verleiten würde, wie einem beherzten Sprung aus dem Dachfenster, weil die vier Meter bis zu dem nächsten Taubensitzplatz mir geringer erscheinen könnten.

Ach ja, Tauben. Holen auch das Schlechteste aus mir heraus. Ich bin ja eher bekannt für pazifistische Neigungen, Gesprächslösungen, hysterische Anfälle und psychische Gewalt, aber bei Tauben kommt das Tier in mir zum Vorschein. Welches auch immer Tauben frisst. Da ich auch in der mittlerweile nicht mehr neuen Wohnung mit der Hochgeschwindigkeitsschleuder- wahrscheinlich wegen ungeeigneter Munitionsbestückung- nicht wirklich Erfolge erziele, sinne ich weiterhin auf blutige Rache. Je blutiger, desto besser. Verdammte Luftratten. Kommt man mit Fluchen auf den Index? Dann sollten Sie mich morgens hören, so ab 05.00 Uhr…

Und wo wir schon dabei sind, das Hamster filettieren fehlt noch. Herr Markus kann bestätigen, dass diese Idee geboren wurde, als ich das hier

Hamster

noch nicht kannte. Erinnert mich auf übelste Weise an eine pietät- und schamlos auf einem Feldsalat exponierte Wachtel, mit ausgebreiteten Flügeln und Schenkeln, von der man beim Edel-Italiener glaubte, im Food-Design ganz weit vorne zu sein.
Irrtum! Unnötig zu erwähnen, dass ich seitdem nie mehr Wachteln gegessen habe.

So. eigentlich wollte ich von meinem grandiosen, entspannten und wunderbaren Urlaub auf Rügen erzählen, vom gelungenen Umzug des Pferdes in den neuen Stall, vom Umzug der Laberhühner im Open Space in die am weitesten von mir entfernte Ecke und vom Saisonabschluss am Millerntor, aber das interessiert ja wieder keinen. Also dann eben nicht.

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